Langsam realisiert man, was da am Deich entstehen soll


10 Fragen zum Sündenregister der Vareler Politik

 

Das Naherholungsgebiet Nordseebad Dangast geht uns alle an.

Warum wird Dangast als Wahlkampfthema totgeschwiegen?

 

  1. Warum verhinderte die Ratsmehrheit vor der Umgestaltung von Dangast die Diskussion über ein touristisches Leitbild im Einvernehmen mit den Bürgern?

  2. Warum wurden die über Jahre erarbeiteten Ergebnisse des Projektes „Dorferneuerung“ von der Ratsmehrheit ignoriert?

  3. Warum wurde das Konzept eines sanften Tourismus, das die BI schon vor 4 Jahren vorlegte, von der Ratsmehrheit abgewehrt?

  4. Warum blieben die jüngsten Erhebungen des Deutschen Touristikverbandes, in denen die Wünsche der Gäste nach Ruhe und Erholung, Naturerleben und Atmosphäre eines Kurortes Priorität besitzen unberücksichtigt?

  5. Warum soll jetzt der Massentourismus in Dangast Einzug halten, statt den gewachsenen Familientourismus mit neuen Ideen zu fördern?

  6. Warum gibt es angesichts des regelmäßigen Verkehrschaos an den Wochenenden seit Jahren kein schlüssiges Verkehrskonzept? Warum verschleiern die politisch Verantwortlichen, dass ihre Entscheidungen das Verkehrschaos vergrößern?

  7. Warum wurden die letzten kostbaren Freiflächen des Dorfes weit unter Preis zur Bebauung an Investoren verschleudert?

  8. Warum wurde die Nutzung der einzigartigen Sole-Heilquelle aufgegeben und das kostbare Prädikat „Kurort mit Heilquellenkurbetrieb“ geopfert?

  9. Warum wird die Tradition des berühmten Künstlerortes, der von den landschaftlichen Besonderheiten und der unverwechselbaren Atmosphäre lebt, bei den Planungen nicht berücksichtigt?

  10. Warum wurde das Bürgerbegehren zu Dangast seitens der Stadt trickreich verhindert und somit der Bürgerwille missachtet? Fürchtete die Ratsmehrheit sich vor dem Ergebnis? Befragen Sie deren Kandidaten, die lauthals für Bürgernähe eintreten, zu ihrer Position!

 

Gehen Sie zur Wahl. Wählen Sie die Kandidatinnen und Kandidaten, die in Dangast retten wollen, was zu retten ist.

 

 

 

Wir fordern ein neues Tourismus-Konzept für Dangast! 


Leo-W. Klubescheidt                                                                                                                            31.03.2016

Analyse der (Prüfungs-) Berichte der Jahresabschlüsse für die Jahre 2012 - 2014 des Eigenbetriebs Kurverwaltung Nordseebad Dangast

Das Erscheinungsbild des Eigenbetriebs und das Ortsbild von Dangast wird nur durch Streichungen und Verluste imageträchtiger Einrichtungen geprägt. Die Umsätze der wesentlichen Betriebsteile zeigen einen bedrohlichen Abwärtstrend. Positive Betriebsergebnisse werden buchtechnisch über Verkäufe generiert, indem deren Erlöse als Erträge gebucht werden. Die lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten des Eigenbetriebs sind gestiegen. Außerordentliche Einnahmen treffen nicht wie geplant ein. Was stets geleugnet wurde, ist jedoch eingetreten: Der städtische Haushalt musste die umstrittenen Bauvorhaben von Kurdirektor und Bürgermeister - zumindest - zwischenfinanzieren und zudem die Liquiditätssicherung des Eigenbetriebs sicher stellen.

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Warnung vor falschen Versprechungen und
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Bauherr mogelt bei der Bauhöhe

Im ehemaligen Kurpark wird die OKFF (Oberkante Fertigfußboden) bis zu etwa 1,34 m über dem gewachsenen Boden eingerichtet und die Fläche dem entsprechend aufgeschüttet. So versucht der Bauherr, ein wenig vom "faszinierenden Blick auf den Jadebusen" zu retten. Laut Bewerbung "entstehen insgesamt 46 Wohnungen, welche sich auf 5 ansprechende Gebäude verteilen und von denen viele über einen atemberaubenden Meerblick verfügen."  "Die meisten Wohnungen verfügen über einen Meerblick und liegen somit am dichtesten am Wattenmeer."  -  Es wird eher der Blick auf die graue Rückseite des "WNP" sein, der dem Aussicht suchenden den Atem stocken lässt.

Es ist sogar von einem "unterhaltsamen Konzept" die Rede. Die BI Dangast sorgt dafür, dass es unterhaltsam bleibt.