Bürgerinitiative Dangast

Dangast ist ein Ort der Natur, der Kunst, der Ruhe und Gesundheit. Für diese Momente kommen Menschen von weit her an diesen Ort. Doch das unverwechselbare Flair dieses Kurbades ist für die Mehrheit der Dangaster durch ein Tourismusmarketing der Kurverwaltung und der Stadt Varel ohne diskutiertes Leitbild gefährdet.  

 

WIR VERSUCHEN ZU RETTEN WAS ZU RETTEN IST.

im Jahre 2019

"Planet Dangast und die Invasoren mit den blauen Dächern"


 

Das Logo der Stadtverwaltung verdeutlicht symbolhaft den Zustand der Politik im Vareler Rathaus.

 


Die grandiose Eröffnungsfeier des "Seekurparks" bewies das erfolgreiche Konzept des Restrukturierungsmanagers mit seinen Klimakuren: jeder Gast hatte ausreichend Luft zum Atmen.

 

Dank des großzügigen Etats von ~ 500 000 € konnte auch zur Einweihung einiger Aufwand betrieben werden - so wurden zwei Luftballons aufgeblasen und eine handvoll Kerzenlaternen aufgeboten, um ein wenig Licht in die Finsternis zu bringen.


 

Leserbriefe zum Artikel „Seekurpark offiziell eröffnet“ vom 03.06. 2019 im Gemeinnützigen.

 

13.06.2019

 

Mit einem Festakt voller Selbstbeweihräucherung hat die Stadt Varel eine spärlich bewachsene Sandfläche mit der euphemistischen Bezeichnung ‚Seekurpark‘ der verblüfften Öffentlichkeit als Ersatz für den alten Kurpark übergeben.

Da dieser lt. Bürgermeister Wagner „in die Jahre gekommen war“, hatten seine 6,5 ha Naturfläche ohnehin nichts besseres verdient, als unter einer Betonwüste namens „Nordsee Park“ begraben zu werden. Dieser das Naturverständnis des Bürgermeisters entlarvenden Behauptung zum Trotz kann allerdings die Natur eines Parks - im Gegensatz zu Gebrauchsgegenständen - keinesfalls in die Jahre kommen. Vielmehr wächst sie stetig, reift heran, entwickelt sich unter gärtnerischem Geleit in ökologischer Vielfalt zu einem schützenswerten Naturraum. Aus der Wechselbeziehung zu diesem bezieht der Besucher Erholung und Erbauung.

Der klangvolle Name ‚Seekurpark‘ weckt zwar Assoziationen mit den eindrucksvollen, teils Jahrhunderte alten Parks deutscher Traditions-Kurorte, mit denen er jedoch allenfalls in Sachen Namensgebung konkurrieren kann. Ansonsten bietet er nicht einmal den blassen Abklatsch des Naturerlebens, das Parks dieses Kalibers dem Besucher bieten.

 

Der „Seekurpark“ besitzt ohnehin nur die Funktion eines Feigenblattes, das der Verschleierung einer fatalen kommunalpolitischen Fehlplanung dient. Selbst als deren Mahnmahl steht ihm - von seiner fragwürdigen Wertigkeit einmal abgesehen - angesichts der bevorstehenden Deicherhöhung allenfalls ein zeitlich eng begrenztes Dasein bevor.

 

Werner Vogel

Varel

 

 

6.06.2019

 

Floskel dient als Rechtfertigung

Der alte Kurpark „war in die Jahre gekommen“. Diese Floskel wurde anlässlich der Einweihung des sogenannten Seekurparkes bemüht, wohl um dessen Installation zu rechtfertigen.

 

Wie kann Natur in die Jahre kommen?

 

Der alte Kurpark zog sich wie ein grünes Band durch die Mitte des Dorfes. Hier fanden 28 Brutvogelarten, auch die Waldohreule und die Rauchschwalbe sowie 46 Wildbienenarten und hunderte von Erdkröten und Grasfröschen einen Lebensraum. Kinder erlebten Abenteuer in freier Natur und Frau-/Herrchen ergingen sich mit ihrem Liebling in den Weiten des Parks. Vielen diente die ins Landschaftsbild eingepasste Mini-Golf-Anlage als Anlaufpunkt.

Dass auch im alten Kurpark die Pflege von Bänken, Lampen und Papierkörben vernachlässigt wie auch gestalterische Initiativen, auch die der Dorferneuerung, ignoriert wurden, war nicht dem Park anzulasten.

 

In die Jahre gekommen sind allerdings inhaltsloses Sprechen und naturzerstörende politische Entscheidungen. Das zeigen auch die letzten Wahlergebnisse.

 

Gabi Beyersdorff

Dangast

 


26.05.2019

Die BI Dangast hatte eine Woche vor Sitzungsbeginn des städtischen Eigenbetriebes Kurverwaltung Dangast am 16.05.2019 Fragen eingereicht, welche schriftlich beantwortet wurden.

Die Fragen sind in den allermeisten Fällen unzureichend oder ausweichend beantwortet worden. Man hat wieder mal das Gefühl, dass Fragen von Bürgern eher als lästig empfunden und nicht als Teil eines demokratischen und lebendigen Dialoges verstanden werden.

Den Sorgen und der Ernsthaftigkeit der Fragenden werden die Antworten nicht gerecht.

 

Sie finden die Fragen und die Antworten unter Mein Varel:

mein.nwzonline.de/varel/unzureichende-antworten/antworten-auf-die-fragen-an-den-buergermeister


21.05.2019

Statement der BI zur "Qualifizierung" des städtischen Campingplatzes

 

Angesichts dringender, aufgelaufener sozialer und infrastruktureller Probleme wie
- bezahlbarer Wohnraum
- Kindergärten, Schulen, Sport und Kultur
- Verkehr in Varel, Dangast, Dangastermoor, Langendamm

 

halten wir es nicht für vertretbar, 4 – 5 Mill. € aus öffentlichen Mitteln für eine Höherstufung eines Campingplatzes in den Premiumbereich auszugeben.

 

Eine soziale Schieflage ist nicht nur angesichts der zu bewältigenden Gesamtaufgaben unserer Stadt gegeben, sondern auch hinsichtlich der angestrebten neuen Struktur des Campingplatzes. Diese beinhaltet die Benachteiligung der örtlichen und regionalen Stammcamper in unangemessener Weise zugunsten zahlungskräftiger Besitzer der mittlerweile in ihren Ausmaßen bombastischen Wohnmobile.

 

Die Finanzierung über Darlehen ist unserer Ansicht nach in keiner Weise gesichert. Das gesamte Konzept wurde am 29.11.2018 dem Betriebsausschuss vorgestellt, ohne auf die Finanzierbarkeit näher einzugehen. (Ohnehin wurde das gesamte Konzept nur nach kurzer Diskussion zur Abstimmung gebracht.) Es wurde zugesichert, dass der Betriebsausschuss regelmäßig zu unterrichten sei (siehe Protokoll S. 12), was augenscheinlich unterblieben war. So steht man jetzt wiederum unter Entscheidungsdruck, weil notwendige Informationen nicht rechtzeitig zugänglich gemacht wurden.

 

Die schon jetzt gravierende Verkehrsproblematik wird durch das ständige Kommen und Gehen der als neue Zielgruppe avisierten Großraummobile, (bzw. deren Besitzer) weiter verschärft. Vor allem sollte zuallererst Geld in die Verbesserung der verkehrlichen Situation investiert werden.

 

Wir plädieren für eine schrittweise und maßvolle Sanierung der vorhandenen Sanitärbereiche und für Verbesserungsmaßnahmen, deren Finanzierung durch die Einnahmen des Campingplatzes gedeckt ist. Immerhin ist doch erfreulich, dass 2018 eine Steigerung der Einnahmen um über 100.000 € auf insgesamt 497.415 € erzielt wurde.


20.05.2019

Leserbrief zu: „Diese Pappeln müssen weg“

 zum Artikel im Gemeinnützigen vom Freitag, 10. Mai 2019

 

 „Gesetz ist Gesetz“ lautet vollmundig die Devise, unter der die Untere Deichbehörde des Landkreises Friesland in persona ihres Leiters Jochen Meier den Pappeln in der Dangaster Deichschutzzone zu Leibe rücken will.

Mit Gesetz dürfte Herr Meier das Niedersächsische Deichgesetz gemeint haben, mit dessen Auslegung und Anwendung er im Fall des Dangaster „Nordseeparks“ seinerzeit äußerst kontrovers verfahren ist. Er erteilte die fragwürdige Sondergenehmigung zur Errichtung der 5 ersten Blöcke des Nordseeparks innerhalb der 50 m - Deichschutzzone, was lt. § 16, Absatz 2 des Gesetzes nur zulässig ist, wenn „…das Verbot (des Bauens) im Einzelfall zu einer offenbar nicht beabsichtigten Härte führen würde und die Ausnahme mit den Belangen der Deichsicherheit vereinbar ist.“ Worin 2015 die Härte eines Verbots bestanden hätte, wenn von einem Investor, der preisgünstig 6,5 ha Kurpark von der Stadt Varel zur baulichen Nutzung erworben hat, verlangt worden wäre, bei seiner Planung die 50 m - Sicherheitszone des Deiches zu respektieren, bleibt ein Rätsel. Ein Bauverbot hätte allenfalls seine Profite geringfügig vermindert.

Wie Herr Meier damals mit Rücksicht auf private Profitinteressen unser aller Deichsicherheit aufs Spiel setzen konnte, dürfte nur ihm und dem ihm vorgesetzten Landrat erklärlich sein. Aus Sicht der Pappeln ist deren momentane Lage durchaus prekär. Stellvertretend für sie möchte ich, der ich schon den Verlust des Kurparks verschmerzen muss, eine analoge Sondergenehmigung zu ihrem Fortbestand beantragen. Deren Verweigerung bedeutete dann für die Bäume in der Tat eine existenzielle Härte: Sie verlören ihr Leben! Man fragt sich nur, weshalb die Existenz der Bäume den Behörden erst jetzt aufgefallen ist. Die vorletzte Deichschau sollte eigentlich vor weniger als 35 Jahre stattgefunden haben.

 

Werner Vogel, Varel

 


 

Die Staatsbürgerschaft ist die Parodie der Teilhabe an einer funktionierenden Gemeinschaft.

Derrick Jensen


?        14 Fragen an den Bürgermeister        ?

Bürgerfragestunde der Eigenbetriebssitzung Kurverwaltung am

16.05.2019

nwzonline.de/varel/buergerfragestunde/fragen-der-bi-dangast-an-den-buergermeister


„Ausverkauf von Varel“ – der Tragödie letzter Akt. Stellungnahme der BI Dangast zur städtischen Informationspolitik und zu Aussagen des Investors in der NWZ vom 17. April 2019

 

Kuhle Adé – Informationspolitik der Stadt Varel

 

Nachdem über vier Monate der Mantel des Schweigens über den Vorgang gelegt wurde, ist es nun doch öffentlich: Die Kuhle in Dangast ist zur Gänze an den Investor verkauft. Der Eigentümerwechsel für den südlichen Teil fand bereits am 19.Dezember 2018 statt. Obwohl ein großes öffentliches Interesse an den Vorgängen besteht, bleiben die Verantwortlichen dabei: Informationen abdeckeln und erst dann preisgeben, wenn die Aktivitäten des Investors unübersehbar werden. Der Tragödie: „Dangasts Ausverkauf“, letzter Akt.
Dabei wird immer offensichtlicher, gerade wieder nach dem österlichen Chaos-Wochenende, wie dringend Dangast einen Park, der diesen Namen verdient, als Ruhe und Rückzugsraum benötigen würde. Auch um die Besucherströme zu entzerren.

 

Kurgebäude Deichhörn – Abbruchreife oder „nur“ Sanierungsstau?

 

Die über die Jahre, wegen nachlassender Pflege und Wartung seitens des städtischen Eigenbetriebes, leidenden Gebäude der Kuranlage Deichhörn (Kursaal und Bistro) wurden von der Firma Kapels zwar als renovierungsbedürftig, jedoch nicht als abbruchreif begutachtet. Hierauf fußt der mit dem Investor vertraglich fixierte Erhalt des Kursaales. Der Investor kommt zu einem gegenteiligen Ergebnis. Die politischen Entscheidungsträger schreiten – trotz mehrfacher Aufforderung aus der Öffentlichkeit – nicht ein, um den Befund zu verifizieren und somit fällt der Kursaal der Abrissbirne zum Opfer. Das Interesse des Investors ist eindeutig: Mit dem Verkauf von Ferienwohnungen lässt sich mehr Geld verdienen als mit einem der Öffentlichkeit zugedachten Kursaal.

 

Zur Bettenzahl

 

Der Investor bekam durch den Abriss von Deichhörn, wie auch durch die nachträgliche Genehmigung, in der Deichschutzzone bauen zu dürfen, zusätzliche Möglichkeiten der Bebauung zugesprochen. Über die Anzahl der neuen Betten lässt sich trefflich streiten, je nachdem ob Umbauliegen, Kinderbetten, Zustellliegen usw. mitgezählt werden oder nicht. Wer kontrolliert die Anzahl, damit die Menge der Betten im vorgegebenen Rahmen bleibt?

 

 Eine Schlussbemerkung

 

Angesichts des wiederkehrenden Verkehrschaos´ an den Wochenenden klingen Betitelungen des Investors wie z.B. die des neuen „Riegel“-Gebäudes in Deichhörn mit „Nordsee Idyll“ zunehmend sarkastisch.

Dangast, den 23. April 2019


Der betrogene Bürger. Ein Brief an die BI aus Schillig

 

 Betreff: NWZ v. 26.O3.19

Sehr geehrter Herr Dr. Beyersdorff!

 

Der heutige Artikel in der NWZ “Bürgerinitiative bleibt kämpferisch” glich für uns einem nahezu unheimlichen Deja vu: wie sich - wenige Kilometer von uns entfernt - die Ereignisse gleichen!

Liebe Leidensgenossen: willkommen im Club. Wir haben hier bei uns in Schillig im Sommer 2o16 eine Bürgerinitiative gegen Baubewilligungen der kommunalen Entscheidungsträger gegründet und sind - ebenso wie Sie - mit unseren Klagen sowohl beim Landgericht in Oldenburg als auch in der Revision beim Oberlandesgericht Lüneburg gescheitert. Und dann waren zwar Empörung und Wut zum Weitermachen reichlich vorhanden, indes hatten sich unsere finanziellen Möglichkeiten erschöpft. Und irgendwie war auch vielen von uns der Mut abhanden gekommen....

Bei uns ging es um einen geplanten 8-stöckigen Hochhausbau (übrigens auch innerhalb der 50-Meter-Deichschutzzone), der (gesetzeswidrig!) zur Gründung gerammt statt gebohrt werden sollte. Die gerichtlichen Abschmetterungen sind den Ihrigen wortgleich: wir seien nicht klagebefugt; inhaltlich haben sich beide Gerichte überhaupt nicht mit dem Anliegen beschäftigt. Ärger noch: expressis verbis gibt man sogar zu, dass sowohl Baugenehmigung als auch -durchführung möglicherweise illegal, zumindest aber fragwürdig seien: das sei aber angesichts unserer mangelnden Klageberechtigung ohne Belang.

Übrigens: der Monsterbau steht inzwischen; nach den stolzen Worten unseres Bürgermeisters ein ‘echter Hingucker’. Ja, wie recht er leider hat ... Schillig war - ganz im Gegensatz zu Dangast - nie ein bemerkenswerter Ort. Inzwischen ist er allerdings zu einer völlig gesichtslosen Ansammlung von architektonisch hässlichen Massentourismus-Unterkünften verkommen. Mitgewachsene Infrastruktur? Fehlanzeige! Ortstypische Bauweise, gar ästhetische Architektur? Fehlanzeige... Hauptsache: Touristen. Ihr Bürgermeister nennt das: “... Dangast nun endlich weiter anschieben können”, unserer meint dasselbe:” Das Wangerland  voranbringen”.

Wir als Zugezogene (nicht ganz ohne kommunalpolitische Erfahrung) sind entsetzt über die Verfilzungen, die wir hier antreffen: Landkreis, Gemeinderat, Richter Adam, Bürgermeister, Tourismuschef – alle auf unheilige Weise irgendwie verbandelt, miteinander konfirmiert, im gleichen Dorfclub miteinander fußballkickend, gemeinsam boßelnd, im selben Chor jubelnd .... In einer solchen Umgebung wollten wir eigentlich nicht unsern Ruhestand verbringen...

Übrigens: auch bei uns im Wangerland  wurde kürzlich eine Klage gegen die Gemeinde  wegen unterwertiger Grundstücksverkäufe abgeschmettert (OT Hooksiel).

Und zum dritten und vielleicht letzten Mal “übrigens”: auch bei unserm unsäglichen Hochhausbau ist eine Ihnen nicht unbekannte Firma involviert: Küstenimmobilien Peters aus Dangast.

Wir waren zum letzten Mal vor ungefähr zwölf Jahren in Dangast und nun vor wenigen Wochen wieder: Schock! Die Erinnerung an worpswedeähnliche Künstlerdorf-Atmosphäre, der verwunschene Kurpark (ist es das, was Sie als “Kuhle” bezeichnen?), dieser Eindruck von ‘Stimmigkeit’ einfach weg. Stattdessen: diese völlig unangemessenen weißen Feriendomozile im mediterranenStil . Verwechselbar. Ohne Identität.

Liebe Bürgerinitiative: im Gegensatz zu uns habt Ihr den Mut zum Weitermachen. Wir bewundern Euch dafür  und wünschen Euch von Herzen viel Erfolg, Tapferkeit und Durchhaltevermögen.

 

Und lieber Dr. Beyersdorff: sollten Sie sich das Elend auf dem platten Lande hier in Schillig mal angucken wollen: wir zeigen’s ohne Stolz, aber gerne zur Abschreckung.


Ein Leserbrief, der etwas verspätet in der NWZ erschien:

 

Die aktuelle Diskussion über die Bahnsteigbrücke in Varel hat so manches andere in den Hintergrund gerückt. Zum Beispiel: Bebauung in Dangast. Wer weiß etwas über einen geplanten Gebäudekomplex auf dem Gelände der ehemaligen Kuranlage Deichhörn?

 

Nachdem der Investor den Kursaal und die Gastronomie , entgegen der im Kaufvertrag festgelegten Bestandserhaltung, hat abreißen lassen und somit weitere Bebauungsflächen gewonnen hat, will er dort nun ein ca. 50 m langes und ca. 12 m hohes „Gebäudeungetüm“ mit 36 Ferienwohnungen sowie einem Gastronomiebetrieb errichten. Der Rat der Stadt Varel hat mehrheitlich diesem Vorhaben bedenkenlos zugestimmt. Somit ist festzustellen, dass Vorgaben, die die Stadt sich selbst für eine Bebauung gegeben hat: „Charakter/Gestaltung des Ortes muss erhalten bleiben, Gebäudehöhen sind der vorhandenen Struktur in Dangast anzupassen, Baudichte/Grundstückauslastung ist ortstypisch zu berücksichtigen etc.“, werden schlicht und einfach „ad absurdum“ geführt. Wie man diesen Gebäudekomplex auch noch „Nordseeidyll“ nennen kann, ist uns schleierhaft.

 

Und wer bitteschön zählt einmal die Anzahl der Betten, die bis jetzt hinzugekommen sind und die noch dazukommen? Die vorgegebene Anzahl von 600 Betten sind bereits erreicht bzw. werden in kürzester Zeit erreicht sein (ca. 145 Wohneinheiten mal 4 Betten/WE gleich 580 Betten). Hinzu kommen noch ca. 100 Betten, die der Mutter- und Kind-Klinik zugebilligt wurden, wenngleich sie ursprünglich gar nicht eingeplant waren und nun doch auf den freien Markt gehen sollen, und dann noch einmal 36 WE á 2 Betten gleich 72 Betten (Bebauungsplan 212c). So sind es dann schon ca. 752 Betten!

 

Das kann doch nur bedeuten, dass eine weitere Bebauung der „Kuhle“ nicht mehr rechtens ist!

So könnte wenigstens die „Kuhle“ als öffentliche Verweilfläche, Naturreservat, kleiner Park, grüne Oase, Minigolfplatz etc. erhalten bleiben. Die Gäste und Bewohner Dangasts – auch aus den neu erstellten Gebäuden – würden sich über den Ruhepol freuen!

 

Uwe und Brigitte Weinhold



 26.03.2019                                                                                              Christopher Hanraets

ORTSENTWICKLUNG IN DANGAST

Bürgerinitiative bleibt kämpferisch

 Die Klagen der Bürgerinitiative Dangast sind nun alle vom Tisch. Juristisch hat die BI nichts gewonnen – wie soll es jetzt in Dangast weitergehen?

 

DANGAST - Bei der Bürgerinitiative Dangast (BI) ist die Enttäuschung groß. Alle Klagen, die die BI angestrengt hat, sind nun vom Tisch. Zwei Verfahren hatten Mitglieder der BI angestrengt: Eines gegen Unbekannt wegen Untreue. Demnach gingen die Kläger davon aus, dass Kurpark und Kurgebäude in Dangast unter Wert verkauft worden waren. Das Verfahren wurde aber mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt. Davor wurde bereits ein anderes Verfahren eingestellt: Die Normenkontrollklage, in dem es um die Frage ging, ob die 50-Meter-Deichschutzzone in Dangast überhaupt bebaut werden darf. Dieses Verfahren wurde eingestellt, weil die Bürgerinitiative laut Gericht nicht klagebefugt ist.

 

BI ist enttäuscht

 

„Das ist für uns sehr enttäuschend“, sagt Dr. Peter Beyersdorff von der Bürgerinitiative Dangast. Die Einstellung des Normenkontrollverfahrens sei die „allergrößte Enttäuschung“. Obwohl es sich erwiesenermaßen um einen prekären Deichabschnitt handele, habe sich das Gericht überhaupt nicht mit den inhaltlichen Fragen auseinandergesetzt, sondern der BI lediglich die Klagebefugnis abgesprochen.

 

Aber wie soll es jetzt weitergehen? „Juristisch können wir nichts mehr machen“, erklärt Beyersdorff. Und selbst wenn: Wer vor Gericht ziehen will, muss es sich auch leisten können. „Wir haben da stark geblutet“, sagt Beyersdorff. 40 000 Euro hat die BI in die Verfahren gesteckt. „Das zahlen wir nicht aus der Portokasse.“ Zwar bestünde die Möglichkeit in Revision zu gehen, die BI kann es sich aber nicht leisten.

 

Dennoch gibt sich die Bürgerinitiative nicht geschlagen. „Wir wollen retten, was noch zu retten ist“, sagt Beyersdorff und meint damit die Restkuhle als kleines Biotop. „Dangast braucht Potenzialflächen. Wir können doch nicht nur Versiegelung und Beton an die nächste Generation weitergeben“, sagt Beyersdorff. Außerdem passe diese Bebauung überhaupt nicht ins Ortsbild. „Die Leute, die hier herkommen, suchen doch ein anderes Flair als in den Städten.“


02.03.2019

UNTREUE-VORWURF IN DANGAST

Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein

Hat die Stadt Grundstücke in Dangast zu günstig an Investoren verkauft? Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat dazu eine klare Meinung.  

VAREL - Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat die Ermittlungsverfahren gegen Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner und Kurdirektor Johann Taddigs mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt. „Mit der Verfahrenseinstellung ist belegt, dass der Grundstücksverkauf an zwei Investoren rechtmäßig erfolgt ist“, teilt die Stadtverwaltung mit. Der Vorwurf, die Stadt habe die Grundstücke zu günstig verkauft, sei damit hinfällig. Mitglieder der Bürgerinitiative hatten 2016 Strafanzeige gegen Wagner und Taddigs gestellt. Der Vorwurf: Untreue. Demnach seien die Immobilien Deichhörn und Sandkuhle zu billig verkauft worden.

Bereits in einem zuvor eingestellten Verfahren wurde dem Bürgermeister bescheinigt, bei der Einstellung des Kurdirektors rechtmäßig gehandelt zu haben. Die Rechtsberatungskosten für die Stadt belaufen sich auf 7200 Euro. „Ich hoffe, dass dies nun ein Schlussstrich unter den Anfeindungen ist und hoffe, dass wir Dangast nun endlich weiter anschieben können“, sagte Wagner am Freitag. Er sehe das Nordseebad auf einem guten Weg. So habe das jährliche Defizit von 1,5 Millionen Euro auf rund 700.000 Euro gesenkt werden können.

 

Dazu die Richtigstellung der BI

1. Zum Ermittlungsverfahren

Am 08.11.2016 erstatteten, von der BI unterstützt, zwei Bürger Anzeige gegen Unbekannt, weil ihrer Meinung nach der Kurpark und die Kurgebäude in Dangast unter Wert verkauft wurden. Die Stadt Varel wurde nach deren Berechnungen um einen Betrag von ca. 9 Millionen Euro geschädigt.
Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Sie ermittelte gegen Bürgermeister Wagner und Kurdirektor Taddigs wegen des Verdachtes der Untreue.
Am 06.06. 2018 stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren ein, weil „zureichende Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten nicht ersichtlich sind“.
Dieses Urteil wurde am 06.11. 2018 von der Generalstaatsanwaltschaft bestätigt. Auf Grund der Beschwerde eines Bürgers (siehe Anlage) wird der Sachverhalt zur Zeit vom Justizministerium in Hannover überprüft.

2.Folgerung

Zwar spricht die Staatsanwaltschaft Bürgermeister Wagner und Herrn Taddig frei vom Verdacht auf Untreue, äußert sich aber nicht zu der Frage, ob die Grundstücke unter Wert verkauft wurden oder nicht. Dazu hätte es eines richterlichen Verfahrens bedurft, welches aber nicht stattfand. Es war nicht unser Bestreben, Bürgermeister und Kurdirektor einer persönlichen Bereicherung zu verdächtigen, sondern Schaden für die Stadt durch finanzielle Verluste abzuwenden.

3.Zur Normenkontrollklage

Bei dem von Ihnen erwähnten „zuvor eingestelltem Verfahren“ handelt es sich um die am OVG Lüneburg verhandelte Normenkontrollklage gegen den ersten Bauabschnitt des sogenannten „Nordseeparks“ (Bebauungsplan 212 A). Dieses wurde im Februar 2018 entschieden. In diesem Verfahren ging es im Wesentlichen darum, ob die 50 m-Deichschutzzone (repressiver Verbotsbereich) überhaupt bebaut werden darf. Unserer Meinung nach ist Küstenschutz höher zu bewerten als Investorenschutz, zumal hier ein nachgewiesenermaßen prekärer Deichabschnitt vorliegt und erforderliche Deicherhöhung und Deichverstärkungen anstehen.
Das Gericht sprach den Klägern die Klagebefugnis ab. Eine weitergehende Auseinandersetzung zu den vorgetragenen Einwendungen erfolgte nicht.
Es ging in diesem Verfahren in keiner Weise, wie berichtet, um die rechtmäßige oder unrechtmäßige Einstellung des Kurdirektors.

4.Zu den Kosten

Die Kosten für das Normenkontrollverfahren beliefen sich für uns Unterlegene auf über 40 000 € für Gerichtskosten, eigene und gegnerische Rechtsanwälte (Stadt Varel und beigeladene Firma A. Peters). Den Instanzenweg weiterzugehen konnten wir unseren Spendern nicht zumuten. Es ist eine bittere Erfahrung, dass eine Voraussetzung um überhaupt Recht zu bekommen, die Verfügbarkeit von erheblichen Finanzmitteln ist.
Die von Ihnen erwähnten 7 200 € Beratungskosten für die Stadt ergeben sich dadurch, dass beide Gegner, die Stadt wie auch Fa. Peters, hochkarätige Anwaltskanzleien engagierten, die Leistungen oberhalb der Gebührenordnung lagen und somit nicht den Unterlegenen in Rechnung gestellt werden konnten.
Im Ermittlungsverfahren fielen für die Stadt keine Kosten an, da es nicht zum gerichtlichen Verfahren kam.

5.Aussichten

Wir befürchten Schlimmes, wenn der Bürgermeister eine erfolgreiche Politik nur an kurzfristigen Verbesserungen der Bilanz festmacht, die entstandenen Schäden aber ignoriert, so auch künftig anfallende Mehrkosten für den Küstenschutz.
Durch die Verhinderung des Bürgerbegehrens, die Nichtberücksichtigung der Arbeit des Arbeitskreises Dorferneuerung, sowie durch das ausdrückliche Untersagen einer Leitbilddiskussion
vor den einschneidenden Maßnahmen des Taddigs-Planes wurde viel demokratisches Potential zerschlagen.
Dangast hat nicht die Voraussetzungen für Massentourismus. Dieser nivelliert die typischen, einmaligen Charakteristika des Dorfes.
Wir müssen uns darüber unterhalten,
wohin „angeschoben“ werden soll.
Ein von uns schon mehrfach gemachter Vorschlag wäre z.B. eine Baubegrenzung, um die verbleibende Kuhle als Naturraum zu erhalten.


Zu Fragen stehe ich bzw. Mitglieder der BI jederzeit gerne zur Verfügung.
Wir bitten um Richtigstellung im obigen Sinne im Gemeinnützigen.

 

i.A. Dr. Peter Beyersdorff

 


6.03.2019

Wie genau sind die Messwerte der Kuhle?

Einst wurden 4400 Kubikmeter Müll in die Sandkuhle gekippt. Darauf sollen nun Ferienhäuser entstehen. Ein Bericht von Olaf Ulbrich

 

www.nwzonline.de/altlast-in-dangast-wie-genau-sind-die-messwerte-der-kuhle

                  


17.02.2019

Warum wird ein entscheidender Messwert verschwiegen?

Gutachter bestätigt Fehler - aber nicht alle

Kritischer Grundwasserwert der 'Sandkuhle' verschwindet aus Tabelle im

"Sachstandsbericht zur Altlastensituation"

Der Briefwechsel zwischen Gutachter, Fachbereich Planung und Bau und Dr. Beyersdorff

in der Rubrik  BAUEN AUF MÜLL


Altlasten Dangaster Kuhle

und der Umgang mit Messergebnissen

 

Die von der Stadt Varel in Auftrag gegebenen Erkundungsberichte über die Altlasten in der Dangaster Kuhle verharmlosen die Gefahrensituation.

Messergebnisse der Bohrungen werden falsch zugeordnet.

Eine belastete Probe „verschwindet“ kommentarlos aus der Tabelle.

 

  So wird zum Beispiel das Ergebnis der Bohrung 19 für PCB (Polychlorierte Biphenyle), welches deutlich über dem Maßnahmenschwellenbereich liegt, im Begleittext negiert.

  So wird die Grundwasserprobe 7, die einen Wert für PAK (Polycyclische Kohlenwasserstoffe) im Maßnahmenschwellenbereich aufweist, falsch zugeordnet.

  So taucht dann diese Probe im nachfolgenden Tabellarium des Sachstandsberichtes nicht wieder auf, und dies ohne Erläuterung.

  Auffällig ist, dass alle falschen Zuordnungen wie auch die Negierung oder Entfernung von Messergebnissen aus dem Tabellarium, in der Tendenz, die durch die Altlasten verursachte Gefahrensituation verharmlosen.

  Die Bürger und die Ratsmitglieder haben einen Anspruch auf die „volle Wahrheit“. Ein Gutachter hat seine Berichterstattung daran zu messen. Nicht nachzuvollziehende , verharmlosende Aussagen verschleiern und zögern Lösungen hinaus oder verhindern diese.

 

  Die Allgemeinheit hat ein Recht, sich auf Gutachten zu verlassen. Fehlende Wahrheit und Transparenz schwächt unser demokratisches Gemeinwesen.

  Eine Übersicht zeigt an vier Beispielen im Detail den fehlerhaften Umgang mit Messergebnissen.

 

unter 

BAUEN AUF MÜLL


24.01.2018

Verteilt die Mehrheitsgruppe Blankoschecks? ... Schwarzer Tag für die politische Glaubwürdigkeit

Stellungnahme der Ratsfrau Sigrid Busch zum Ablauf der Sitzung im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Umweltschutz.

mein.nwzonline.de/politik-und-soziales/dangast/verteilt-die-mehrheitsgruppe-blankoschecks


Zur Erinnerung:

Schlussbemerkung der Sendung 'Der reale Irrsinn' von extra 3 zu den Bürgermeisterwahlen im Sinne der Mehrheitsgruppe:

"Gerd-Christian Wagner und die Wähler - die können am Sonntag eigentlich auch zuhause bleiben."

www.ndr.de/fernsehen/extra_3/rueckschau/Der-reale-Irrsinn-im-Ueberblick,realsatire


Nichts besonderes im Vareler Rathaus:

Fragen von Bürgern werden nicht beantwortet, sondern nur "zur Kenntnis genommen",

Bürgervertreter werden zu Beschlüssen genötigt, ohne vorweg ausreichend informiert zu werden; Gutachten haben sich in Luft aufgelöst.


20.12.2018

"Eigenbetrieb"

 Mitglieder der BI säubern das bedrohte Biotop in der "Sandkuhle", das zum Ende des heißen Sommers fast trockengefallen war.

Leere Schalen der Großen Teichmuschel, die auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Sie lebt im Schlammboden des Biotops und ernährt sich u. a. von Blaualgen.

 


17.12.2018

Die Sandkuhle in Dangast

 

Müll im Biotop. Eigentümer: Stadt Varel

 

Müll, teilweise mit krebserregenden Toxinen (PAK, PCB) belastet. 

Eigentümer: Nordseepark Dangast


6.12.2018

Ortsbildtypisch??

Wie hieß es so schön im Grundsatzbeschluss des Rates vom 19.6.2013?

"Charakter und Gestaltung des Ortes muss erhalten bleiben."

Dangast gestern und heute: Versiegelung eines Ortsteils

Die ehemaligen Grünflächen mit der Kuranlage:

www.moewenblick.de/luftbild/0zp51k/am-alten-deich-dangast/


27.11.2018

Verleihung des Deutschen Lokaljournalistenpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung für Dangast-Recherche

Karsten Krogmann von der NWZ hat in dieser Woche den Deutschen Lokaljournalistenpreis – Kategorie Wirtschaft erhalten für seine Berichterstattung über Dangast („Das gespaltene Dorf“). Eine hohe Auszeichnung durch die Konrad-Adenauer-Stiftung, mit 21 000 € dotiert und als Oscar des Lokaljournalismus bezeichnet. 

www.kas.de/web/deutscher-lokaljournalistenpreis/_2017


Fragen an den Bürgermeister für die Bürgerfragestunde der Eigenbetriebssitzung Kurverwaltung Dangast am 29.11. 2018

 

mein.nwzonline.de/varel/buergerfragestunde/fragen-der-bi-dangast-an-den-buergermeister

 

 

Nach der Eigenbetriebssitzung Kurverwaltung Dangast am 29.11. 2018 - Fazit:

 

Ungewöhnlich war, dass diesmal nicht einsilbig mit Ja/Nein geantwortet wurde, sondern differenzierter. Wohl auch um sich bürgerfreundlich zu präsentieren. Denn neben der BI waren viele andere Bürger anwesend, die sich für die Camping-Platz-Problematik interessierten.

 

Inhaltlich war interessant, dass der Kurdirektor bestätigte, dass sich die südliche Kuhle immer noch im Besitz der Stadt befindet. Somit ist die Stadt auch verantwortlich für die Biotopflege, Papierkorbentleerung usw. (Frage 7)


Aufgrund der Besitzverhältnisse sollte nach Meinung der BI und vieler Bürger die Kuhle als Naturraum dringend erhalten bleiben. Zumal sich der Investor, mit Zustimmung der Stadt, mit dem Bauten innerhalb der Deichschutzzone und dem "Riegelbau" in Deichhörn-Mitte (ehemaliger Kursaal/Bistro) bereits Vorteile gegenüber der ursprünglichen Planung und dem Wertgutachten geschaffen hat. Außerdem ist die bisherige Bebauung so intensiv und monoton in Stein gefasst, dass die letzten grünen Rückzugsgebiete der Ortsmitte erhalten bleiben müssen.


Es wurde zugesichert, dass die Beschilderung der Querungen des Nordseepark-Resorts auch für Radfahrer frei ist, die Beschilderung dementsprechend korrigiert werden muss. (Frage 1)
Weitere Antworten sind im Ratsinformationssystem Varel.de einzusehen. (Protokoll Eigenbetrieb vom 29.11.18)


          19.11.2018

      Zwischenbilanz der BI Dangast

 

              Wer sind wir?

                 Was wollten wir?

                                               Welche Schritte haben wir versucht?

                                                    Was haben wir erreicht?

                                                         Wie geht es weiter? 

 

       Die ausführlichen Antworten auf diese Fragen finden Sie unter der Rubrik  'WAS WIR WOLLEN'


20.10. 2018

Laut Jochen Meier von der Unteren Deichbehörde beim Landkreis Friesland weist der Deich in Dangast „zwei Dellen“ auf, an denen der Deich 28 Zentimeter erhöht werden müsse, um die derzeit vorgegebene Höhe zu erreichen.

Die Deiche in Friesland sind langfristig gesehen zu niedrig. Der komplette Deichabschnitt bis zum Geestrücken in Dangast soll erhöht werden.

Zum vollständigen Artikel in der NWZ:

www.nwzonline.de/friesland/handlungsbedarf-beim-kuestenschutz

 

dazu:

Dangaster Siel momentan Schwachstelle in Deichlinie (NWZ vom 20.10.2018)

Wie gut, dass der Schutz unserer Küstenregion, auch hinsichtlich zukünftiger Generationen, differenziert betrachtet wurde.

Im obigen Artikel wird berichtet, dass der Deich in Dangast zwei „Dellen“ aufweist. Eine davon liegt im Gebiet der Neubauten des Nordseeparkes.

Unverständlich wird immer bleiben, dass die Untere Deichbehörde des Landkreises gerade hier eine Ausnahmegenehmigung des Niedersächsischen Deichgesetztes gewährt hat. Alle fünf Gebäude befinden sich teilweise bzw. ganz in der 50-Meter-Deichschutzzone. Kommende Aufgaben des Küstenschutzes werden durch das Heranrücken der Gebäude bis auf 20 Meter an die Deichsohle erschwert.

 

Hier wurde der Küstenschutz den kurzfristigen Interessen eines Investors geopfert. 


NWZ  Mein Varel

 

Donnerstag, 18. Oktober 2018 von Iko Chmielewski

Bebauungsplan "Deichhörn" liegt aus..

mein.nwzonline.de/varel/dangast/bebauungsplan-deichoern-liegt-aus

 

Mittwoch, 03. Oktober 2018 von Sigrid Busch

Politik für Menschen machen.

mein.nwzonline.de/varel/demokratie/politik-fuer-menschen-machen


13.10.2018

Aus dem Schriftverkehr der BI

Dangaster Kuhle: Giftige Chemie im Grundwasser

Seit drei Jahren bleibt ein Monitoring aus

..... Wie Sie wissen, wurde die Sandkuhle in Dangast in den 60ziger und 70ziger Jahren als Müllkippe genutzt für Industrieabfälle aus der Papierfabrik und für Hausmüll (Anlage 0).

Da dies den politischen Vertretern nicht bekannt war, wurden von der BI Dangast Belege an Hand von Fotos und auch Zeugenaussagen erbracht. Daraufhin wurden Erkundungen in Auftrag gegeben, die die krebserregenden Gifte Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK*) und Polychlorierte Biphenyle (PCB**) in den Erdproben nachwiesen. PAK ist zudem bereits ins Grundwasser vorgedrungen.
Das Gutachten von Dr. Härig weist Fehlinterpretationen im textlichen Teil auf, die allesamt in der Tendenz die Gefahrensituation verharmlosen. Der eklatanteste Fehler im Text seines Berichtes ist der, dass bei der Grundwassermessung nur eine Überschreitung des Geringfügigkeitsschwellenwertes beschrieben wird, obwohl eine Überschreitung des Maßnahmenschwellenwertes vorliegt ( Anlage 1) (Anlage 2 Einwendung Nr. 4 zu anderen Fehlern des Gutachtens).

 

Die Stadt hat im Kaufvertrag im § 5 Lastenfreiheit zugesichert (siehe Anlage 3). Das heißt, dass die Stadt bzw. der städtische Eigenbetrieb Kurverwaltung sowohl für die Erkundung als auch die Entfernung der Altlasten zuständig ist, natürlich auch hinsichtlich der Kosten.

Unseres Erachtens nach sollte

 

   1. ) sofort mit dem Monitoring begonnen werden und engmaschig fortgesetzt werden, weil die letzten Messungen 3 Jahre zurückliegen und andererseits durch die Bauaktivitäten sich eventuell die Fließströmungen des Grundwassers verändert haben. Außerdem ist davon auszugehen, dass weiterhin Giftstoffe in das Grundwasser einsickern.

   2. ) Die nachhaltigste Lösung des Altlastenproblems ist der Komplettaustausch der belasteten Böden.

 

   3. ) Die Rest-Kuhle mit seinem Feuchtbiotop sollte auf keinen Fall bebaut werden, vielmehr als Natur-, Ruhe- und Rückzugsraum unberührt erhalten bleiben. Dies umso mehr weil Dangast durch die Intensiv-Bebauung ca. 4,5 ha an Ruhe- und Naturraum verloren hat (der 0.85 ha große „Seekurpark“ kann schon auf Grund seiner Größe, Lage und vorgegebener Nutzungsbestimmung kein vollwertiger Ersatz sein, zumal das Areal auch vorher schon Freizeitfläche war).

 

   4.) Angesichts der vielen Probleme, die die Kuhle aufwirft, ist ein Planungsstopp des Investors dringend anzuraten.

 

   5.) Somit wäre notwendige Zeit gewonnen, um nachzudenken und Lösungen zu suchen für die Altlastproblematik sowie für den Wunsch von Teilen der gesamten Vareler Bevölkerung, eine ruhige naturnahe Kuhle für die Öffentlichkeit zu erhalten. Die Kuhle ist Habitat für viele Tiere und Pflanzen (z.B. für 46 Wildbienenarten) und Erholungsraum für Menschen in Natur und Landschaft .....

 

P.S.: Interpretationsfehler des Gutachters Dr. Härig finden sich unseres Erachtens auch in der Begutachtung der Lehmkuhle in Langendamm, wie das von der BI Langendamm in Auftrag gegebene Zweitgutachten belegt.

 

 

* PAK

Lokal von Bedeutung als PAK-Emittenten sind Altlasten, z. B. ehemalige Gaswerke und Kokereien, oder Altablagerungen mit PAK-haltigen Abfällen (z. B. Aschen, Altöl).

Höhermolekulare PAK mit vier und mehr Ringen liegen in der Luft und im Boden überwiegend partikelgebunden vor. Niedermolekulare PAK mit zwei und drei Ringen liegen in der Luft hauptsächlich gasförmig vor, im Untergrund gelöst im Sicker- oder Grundwasser.

PAK entfetten die Haut, führen zu Hautentzündungen und können Hornhautschädigungen hervorrufen sowie die Atemwege, Augen und den Verdauungstrakt reizen.

Einige PAK sind beim Menschen eindeutig krebserzeugend (z. B. Lungen-, Kehlkopf-, Hautkrebs sowie Magen- und Darmkrebs bzw. Blasenkrebs). Die Möglichkeit der Fruchtschädigung oder Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit besteht.

 

** Polychlorierte Biphenyle

Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind giftige und krebsauslösende organische Chlorverbindungen, die bis in die 1980er Jahre vor allem in Transformatoren, elektrischen Kondensatoren, in Hydraulikanlagen als Hydraulikflüssigkeit, sowie als Weichmacher in Lacken, Dichtungsmassen, Isoliermitteln und Kunststoffen verwendet wurden. PCB zählen inzwischen zu den zwölf als „dreckiges Dutzend“ bekannten organischen Giftstoffen, welche durch die Stockholmer Konventionvom 22. Mai 2001 weltweit verboten wurden.

 

«Als ich vor 25 Jahren begann, sagte man mir, das Thema PCB sei erledigt. Noch heute macht es einen Grossteil meiner Arbeit aus.»

Markus Zennegg, Chemiker und Ökotoxikologe der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa)


Fragen der Bürgerinitiative an den Bürgermeister                          

zur Vorlage Do. 6.09.18 um 17.00 Uhr Eigenbetriebssitzung im WNP

mein.nwzonline.de/varel/politik-und-soziales/fragen-der-bi-dangast-an-den-buergermeister,a24512


Nach der Podiumsdiskussion des NDR steht Bürgermeister Gerd Christian Wagner erneut der Presse zum Thema Dangast nicht zur Verfügung:

      Zugekachelt, aufgestachelt

 

Ein sogenannter Restrukturierungsmanager soll das Nordseebad Dangast attraktiver machen. Das Ergebnis: 700 neue Betten und ein zerstrittenes Dorf.

 

Von Sebastian Kempkens 8. August 2018, ZEIT Hamburg Nr. 33/2018, 9. August 2018

www.zeit.de/2018/33/dangast-ferienanlage


10.07.2018

Horumersiel macht es vor - Erhalt des Nordseeheilbad-Status’: Das ist ein zentraler Punkt im touristischen Leitbild

 Konkrete Planungen für Thalasso-Zentrum

 

Verpasste Chance für Dangast

(zum Artikel in der NWZ „Konkrete Planungen für Thalasso-Zentrum“ vom 10. Juli 2018)

Horumersiel sieht in die Zukunft. Dort wird das Bewegungsbad reaktiviert und ein Kurzentrum auf medizinischem Niveau geschaffen. Die dortige Kurverwaltung erwartet für das 4,5 Mill. € teure Projekt einen Zuschuss von 60 % von der Landesregierung sowie einen weiteren Zuschuss von 10 – 20 % durch den Landkreis.

Die Kurverwaltung in Dangast hat, obwohl als einziger Ort an der Nordseeküste über eine heilsame fossile Sole verfügend, die kurmedizinische Kompetenz aufgegeben – und damit die Teilhabe am zukunftsweisenden Markt des Gesundheitstourismus. Im „Weltnaturerbeportal“ werden, nach der Kündigung von „Lebenssinne“, lediglich Wellness-Anwendungen auf kosmetischem Niveau angeboten.


27.06.2018

13 Teilnehmer der „Neuen Staatspolitischen und Zivilgesellschaftlichen Bildung Hamburg“ besuchen die BI Dangast um mehr über deren Geschichte und Ziele zu erfahren.

Hier am Biotop in der Sandkuhle, eine der letzten verbliebenen Ruhezonen in Dangast. Aus demokratietheoretischen Erwägungen ist die soziale Bewegung in und um Dangast von großem Interesse.


16.06.2018

Messwerte nicht ernstgenommen: Krebserregende Substanzen im Grundwasser der Sandkuhle angeblich unter den Maßnahmen-

schwellenwerten. Grundwassermonitoring findet nicht statt.

www.nwzonline.de/friesland/politik/dangast-altlast-boden-in-sandkuhle-nicht-ausgetauscht

Die Aussage von Dipl.-Ing. S. Spille vom Planungsbüro NWP Oldenburg ist falsch, wie die Tabelle des Gutachtens zeigt.

 


Fragen der BI Dangast für die Bürgerfragestunde der Sitzung des Eigenbetriebs Kurverwaltung Dangast , am 14. Juni 2018

mein.nwzonline.de/varel/buergerfragestunde/fragen-an-den-buergermeister-und-den-kurdirektor


Richtung Dangast: Entnervte Anreisende wenden auch über den Radweg und gefährden Radfahrer.

2.06.2018

Dangast: Rettung in der Sackgasse - zeitweise Staus bis Langendamm

www.nwzonline.de/friesland/blaulicht/dangast-verkehr


Die Zerstörung geht weiter - Fuß/Radweg soll zur sechs Meter breiten Bautrasse werden

1.06.2018

Wanderweg soll Verkehrsstraße werden

Der seit Jahren andauernde Schwund an Wanderwegen in und um Dangast geht weiter. Jetzt soll ein weiteres Stück des „Alten Deiches“ (siehe Abb.) zunächst als Baustellenzufahrt und dann als Erschließungsstraße für die neuen Wohngebäude der Mutter-Kind-Klinik (MKK) umfunktioniert werden.

 Ein Anlieger des „Alten Deiches“ staunte nicht schlecht, als er zufällig eine Gruppe von Mitgliedern des Bauamtes gewahr wurde, die sich in einer Besprechung vor Ort befand, Markierungen am Wanderweg „Alten Deich“ aufzeichnete und ein ihnen gefolgter Gartentrupp bereits den ersten Baum sowie Geäst absägten.

Stand seiner Information – wie die aller Anlieger der Dauenser Straße – war, dass die Baustellenzufahrt für die drei neuen Gebäude der MMK über das benachbarte Grundstück des ebenfalls im Bau befindlichen „Nordsee-Park“ erfolgen sollte. Diese Information gab Kurdirektor Taddigs, auch protokollarisch festgehalten, auf Anfrage im Planungsausschuss am 5.9.2017 und wurde seitdem öffentlich nicht in Frage gestellt.

Die Anlieger fühlten sich überrumpelt. Was ist die öffentliche Zusage des Kurdirektors wert? Sieht so die oft beschworene Bürgernähe der Stadt Varel aus?

Auf Grund des Protestes wurden die Abholzungen zwar zunächst eingestellt und den Investoren Peters/Onnen wurde eine auf vier Wochen begrenzte Zufahrt zur Baustelle über ihr Grundstück abgerungen.

Aber Fakt bleibt: Die Umwandlung des Wanderweges in eine Straße würde bedeuten, dass abermals Natur mit bis zu 30 jährigem Baumbestand den Interessen eines Investors - in diesem Fall der MKK, bzw. der dahinter stehenden AMJ-Gruppe – geopfert wird. Der Wanderweg wäre weg, die Straße für immer da.

Die Kurklinik will sich erweitern, wie es hieß, braucht neue Funktionsräume, weil die alten in die Jahre gekommen seien. Jetzt ist davon nicht mehr die Rede, denn es sollen ausschließlich Wohnungen gebaut werden. Nutzt der Investor die günstig erworbene Fläche um als Akteur im lukrativen Immobiliengeschäft mitzumischen? Verkehr und Belästigungen werden von der Kurklinik ferngehalten und den Anliegern und Feriengästen zugemutet. Ist Dangast unterm Joch von Investoren? Die demokratische Redlichkeit verlangt, die gemachte Zusicherung vom 5.9. 2017 einzuhalten.

 

Die BI Dangast kritisiert eine Politik, die Investoreninteressen vor die der Allgemeinheit stellt. Sie bedauert, dass weiterhin Naturraum zerstört werden soll. Im Leitbild der BI hat die Nutzung für ruhige Erholung in Natur und Landschaft einen hohen Stellenwert. Seit langem fordert sie einen Ausbau des Wanderwegenetzes z.B. den freien Durchgang vom Hafen bis zu den westlichen Salzwiesen, und den Erhalt der Restkuhle mit seinem Feuchtbiotop als Ruhe- und Rückzugsraum für alle.


Hauptsaison (für Investoren) in Dangast...


Stellungnahme der BI Dangast zum Bebauungsplan 212 C

 

Die BI Dangast hat mehrheitlich beschlossen, an der „Unterrichtung der Öffentlichkeit zur Durchführung des Bebauungsplanes 212 C (Deichhörn-Mitte)“ am Dienstag, dem 8. Mai nicht teil zu nehmen.

Begründung: 

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B.Plan 212 C.pdf
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Zum Artikel der NWZ „Die Deiche sind zu niedrig“ vom 20. April

Investoren-Gewinnmaximierung versus Küstenschutz

"Ein Deich kann nur so wehrhaft sein, wie seine schwächste Stelle."

hier der vollständige Text:

mein.nwzonline.de/varel/politik-und-soziales/kuestenschutz/


Auszug aus dem Niedersächsischen Deichgesetz (NDG) in der Fassung vom 23. Februar 2004 - §14, §16, §23

Zum 20.03.2018 verfügbare Fassung der Gesamtausgabe

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8.03.2018

Untergang einer Idylle


6.03.2018

"Bürgerinitiative leistet weiter Widerstand"

www.nwzonline.de/friesland/wirtschaft/dangast-bauvorhaben

 

                  Der Originaltext der Pressemitteilung im Anschluß


 

Pressemitteilung zum OVG Urteil vom 28.02.2018

 

Entgegen der Darstellung in der Presse hat das OVG Lüneburg nicht darüber entschieden, dass die Bauten in der Deichschutzzone stehen bleiben dürfen, sondern es wies im Laufe der mündlichen Verhandlung darauf hin, dass die möglicherweise zu Unrecht erteilte deichrechtliche Ausnahmegenehmigung JEDERZEIT widerrufbar bleibt - und zwar auch dann, sollte sie zu Recht erteilt worden sein.

 

Den Antragsstellern wurde jedoch nahegelegt, diesbezüglich direkt gegen die erteilende Behörde zu klagen bzw. den Deichband zu einer Neubewertung zu bewegen.

 

Eine Klage gegen den Landkreis Friesland als untere Deichbehörde ist bereits vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg anhängig, nur ist dort wegen Arbeitsüberlastung bisher kein Verhandlungstermin zu Stande gekommen.

 

Alles, was das OVG entschieden hat, ist, dass die Antragsteller Einwände aus dem Deichrecht nicht im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens erheben dürfen.

 

Mit den anderen von den Antragstellern vorgebrachten Einwänden (Abwägungsfehler) hat sich das OVG nicht beschäftigt.

 

Das OVG hat also gar nicht inhaltlich zur Sache verhandelt, es wurde lediglich über die Antragsbefugnis entschieden.

 

Dies hat keine Auswirkung auf die anderen vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg laufenden Klagen.

Insoweit ist die Urteilsbegründung abzuwarten und die Antragsteller werden dann entscheiden, ob sie eine Nichtzulassungbeschwerde einreichen werden, um eine Revison zu ermöglichen.

 

Rechtliche Auseinandersetzungen mit Kommunen sind zeitraubend, wie man auch an den nach mehr als dreizehn Jahren letztinstanzlich ergangenen Urteilen zu der illegalen Umgehungsstrasse in Esens-Bensersiel sieht. Hier hat das Verwaltungsgericht Oldenburg der Kommune im Urteil bescheinigt:

 

„Angesichts des über Jahre andauernden rechtsuntreuen Verhaltens der Beklagten zu 1. (Anm: Das ist die Stadt Esens) ist nicht auszuschließen, dass sie ihr rechtsuntreues Verhalten fortsetzen bzw. bei nächster Gelegenheit wieder aufnehmen wird“

 

Ähnlich lange hat auch der juristische Kampf für freien Strandzugang im Wangerland gedauert. Sowohl das VG Oldenburg als auch das OVG Lüneburg hatten dies zunächst verneint, nicht jedoch letztinstanzlich das Bundesverwaltungsgericht, das den Klägern Recht gab.

 

Die Kommunalen Entscheidungsträger sind aufgefordert, sich endlich wieder darauf zu besinnen, dass es ihre hoheitliche Aufgabe ist, Recht und Gesetz zu beachten und umzusetzen.

 

Bis dies geschieht, werden die Kläger weitermachen, motiviert von den zuvor genannten Gerichtsentscheidungen.

 

*

 

 

Link zum Urteil VG Oldenburg wegen Umgehungsstrasse:

http://www.rechtsprechung.niedersachsen.de/jportal/?quelle=jlink&docid=MWRE170008391&psml=bsndprod.psml&max=true

 

Strandzugang:

Urteil vom 13. September 2017 - BVerwG 10 C 7.16


20.Februar 2018

Antrag der BI Dangast 

 

 Die BI Dangast schlägt vor, die Planungen des „Seekurparks“ zu stornieren und seitens der Kurverwaltung Sondierungsgespräche mit dem Investor aufzunehmen, zwecks Rückabwicklung des Verkaufs der Kuhle und deren Erhalt als Kurpark

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Antrag der BI Dangast zum Erhalt der Kuhle
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Begleitbrief an den Rat der Stadt Varel
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zu Punkt 4 im Antrag: Sturmfluten
Auszug Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2014
Deutscher Bundestag Drucksache 18/3682
Unterrichtung durch die Bundesregierung
Auszug Risikoanalyse.pdf
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22.12.2017

Strukturwandel in Dangast: fehlende Ehrlichkeit; Transparenz und Öffentlichkeit nicht erwünscht

 

Zur Erinnerung: Der Strukturwandel in Dangast wurde durch die Verabschiedung des Grundsatzbeschlusses („Taddigs-Plan“) durch den Rat am 19. 6. 2013 eingeleitet.

Die Erarbeitung eines touristischen Leitbildes mit Beteiligung der Öffentlichkeit – wie in anderen Küstenorten bereits initiiert oder abgeschlossen – sollte nicht stattfinden.

Die Ergebnisse einer 3-jährigen Arbeit des Arbeitskreises Dorferneuerung wurden mit dem Grundsatzbeschluss negiert, im Verlaufe der Planung sogar konterkariert.

Mittels juristischer Winkelzüge wurde im Vorfeld des Grundsatzbeschlusses der Antrag dreier Bürger auf ein Bürgerbegehren zunichte gemacht.

Es fehlte an Ehrlichkeit. Transparenz und Einbeziehung der Öffentlichkeit in den Entwicklungsprozess waren nicht erwünscht.

 

Zwei Beispiele zeigen das auf:

vollständiger Text:

mein.nwzonline.de/varel/politik-und-soziales/strukturwandel-in-dangast


9.12.2017

"Sich qualifizieren" ist eines der Lieblingsschlagworte des Restrukturierungsmanagers von Dangast. Wenn ein Wellness-Unternehmen seinen Standort im 'Weltnaturerbeportal' - das einmal als Kuranlage gedacht war - aufgibt, weil sich "die Räumlichkeiten ... für Wellnessangebote nicht eignen", fragt man sich, ob sich der "Kurdirektor" wie z.B. mit der Einsparung des Bewegungsbades (aus Platzmangel oder Kostengründen) und dem Verlust kurmedizinischer Kompetenz nicht erneut disqualifiziert hat - und sich nicht lieber auf seine Funktion als Geschäftsführer einer Technologiefirma der Region zurückziehen sollte. Dann wäre der Weg zu einem umsichtigen Umgang mit dem Nordseebad frei.

 

 

 

HIER GEHT ES WEITER

 

 

Das Spendenkonto der BI:

Rechtshilfefonds Dangast OLB

Kto.Nr. 9741008800

BLZ 28020050

IBAN: DE 07280200509741008800

BIC:   OLBODEH2XXX

 

 


Das Spendenkonto der BI:

Kto.Nr. 9741008800

BLZ 28020050

IBAN: DE 07280200509741008800

BIC:   OLBODEH2XXX

 

Auf diesem Weg danken wir auch allen Spendern, deren Adressen wir nicht kennen!

 

 

Die Bürgerinititiative 

trifft sich 2019 wieder am

2. Juli um 19:00 Uhr im Strandcafé

in Dangast.
Wir freuen uns über jeden Besucher. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

 

 

Dangast gestalten!

Dangast behalten!

Über 2500 Mitglieder auf

facebook

 

aus dem Briefkasten der BI

 

bitte anklicken

 

Kontakt zur Bürgerinitiave per email:

pega-beyersdorff@gmx.de



23.11.2018

Hähnchenmast in Amelhausen (Oldenburg) zugunsten von Fauna und Flora gerichtlich untersagt

www.nwzonline.de/amelhausen-haehnchenmastanlage-landkreis-oldenburg-untersagt-stallnutzung

 

*****

Segways - es geht auch so...

Gesehen im Ostseebad Binz, Rügen

 

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Was ist ein Kurdirektor, der seinen eigenen Kurbetrieb einstellt? Ein Bademeister?

Jedenfalls ist er grundsätzlich dann im Urlaub, wenn die Saison über Dangast hereinbricht. Im Gegensatz zu allen vorherigen Kurdirektoren.

Lesenswerte Links

Politischer Scherbenhaufen

von Iko Chmielewski

 

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Was wohl bekannt war, doch niemand genau wissen mochte: die Altlasten in der Dangaster Sandkuhle

Sehen Sie auch die Rubrik 'Bauen auf Müll'!

 

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Der Einspruch gegen die Bebauung des Kurparks Dangast von Werner Vogel. Bei dem Teich innerhalb des Kurparks/Sandkuhle handelt sich "um ein unbedingt schützenswertes Biotop".

 

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Vorsicht, nicht füttern! – Baulöwe

Dieses Graffito befand sich am Bauzaun des Baugrundes Deichhörn-Nord.

Vielleicht wollte es darauf hinweisen, dass die geplanten „Kapitänshäuser“ zum Teil oder gar gänzlich in der 50 m – Deichschutzzone liegen???

Zwar wurde eine äußerst strittige Ausnahme vom absoluten Bauverbot gewährt. Dennoch sieht das Deichrecht eine entschädigungslose Entfernung der Gebäude vor, falls dies der Küstenschutz erfordert.

Die Stadt Varel hat sich im Durchführungsvertrag von allen diesbezüglichen Regressansprüchen befreit, sodass das Risiko eines Rückbaus beim jeweiligen Eigentümer liegt. 

 


 

Touristisches Leid-bild

Praktizierte 'Demokratie' im Vareler Rathaus

Bescheiden...

O. Lies, Spezialist für "Leuchtturmprojekte"

Neues Gutachten: Kosten- Nutzenverhältnis schöngerechnet?

Interessiert nicht. Wie in Dangast.

...und mehr Ergötzliches in der Bildermappe unter 'Satirisches'

 

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Zur Eröffnung des Weltnaturerbeportals

Die BI Dangast kann sich über die Eröffnung des Weltnaturerbeportals nicht freuen.

   Der Text ist im Archiv 2014 zu finden

 

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Dangast schafft es in die Fachliteratur

 

mehr bei WEITERES