Bürgerinitiative Dangast

Dangast ist ein Ort der Natur, der Kunst, der Ruhe und Gesundheit. Für diese Momente kommen Menschen von weit her an diesen Ort. Doch das unverwechselbare Flair dieses Kurbades ist für die Mehrheit der Dangaster durch ein Tourismusmarketing der Kurverwaltung und der Stadt Varel ohne diskutiertes Leitbild gefährdet.  

 

WIR VERSUCHEN ZU RETTEN WAS ZU RETTEN IST.

20.10. 2018

Laut Jochen Meier von der Unteren Deichbehörde beim Landkreis Friesland weist der Deich in Dangast „zwei Dellen“ auf, an denen der Deich 28 Zentimeter erhöht werden müsse, um die derzeit vorgegebene Höhe zu erreichen.

Die Deiche in Friesland sind langfristig gesehen zu niedrig. Der komplette Deichabschnitt bis zum Geestrücken in Dangast soll erhöht werden.

Zum vollständigen Artikel in der NWZ:

www.nwzonline.de/friesland/handlungsbedarf-beim-kuestenschutz

 

dazu:

Dangaster Siel momentan Schwachstelle in Deichlinie (NWZ vom 20.10.2018)

Wie gut, dass der Schutz unserer Küstenregion, auch hinsichtlich zukünftiger Generationen, differenziert betrachtet wurde.

Im obigen Artikel wird berichtet, dass der Deich in Dangast zwei „Dellen“ aufweist. Eine davon liegt im Gebiet der Neubauten des Nordseeparkes.

Unverständlich wird immer bleiben, dass die Untere Deichbehörde des Landkreises gerade hier eine Ausnahmegenehmigung des Niedersächsischen Deichgesetztes gewährt hat. Alle fünf Gebäude befinden sich teilweise bzw. ganz in der 50-Meter-Deichschutzzone. Kommende Aufgaben des Küstenschutzes werden durch das Heranrücken der Gebäude bis auf 20 Meter an die Deichsohle erschwert.

 

Hier wurde der Küstenschutz den kurzfristigen Interessen eines Investors geopfert. 


NWZ  Mein Varel

 

Donnerstag, 18. Oktober 2018 von Iko Chmielewski

Bebauungsplan "Deichhörn" liegt aus..

mein.nwzonline.de/varel/dangast/bebauungsplan-deichoern-liegt-aus

 

Mittwoch, 03. Oktober 2018 von Sigrid Busch

Politik für Menschen machen.

mein.nwzonline.de/varel/demokratie/politik-fuer-menschen-machen


17.10.2018

Dangast gestern und heute: Versiegelung eines Ortsteils

Die ehemaligen Grünflächen mit der Kuranlage:

www.moewenblick.de/luftbild/0zp51k/am-alten-deich-dangast/

 

Die "filigrane, dem Dorfcharakter angepasste Bebauung":

www.moewenblick.de/luftbild/z27s4p/neubauten-dangast/

Mit freundlicher Genehmigung der Luftbildagentur Möwenblick


13.10.2018

Aus dem Schriftverkehr der BI

Dangaster Kuhle: Giftige Chemie im Grundwasser

Seit drei Jahren bleibt ein Monitoring aus

..... Wie Sie wissen, wurde die Sandkuhle in Dangast in den 60ziger und 70ziger Jahren als Müllkippe genutzt für Industrieabfälle aus der Papierfabrik und für Hausmüll (Anlage 0).

Da dies den politischen Vertretern nicht bekannt war, wurden von der BI Dangast Belege an Hand von Fotos und auch Zeugenaussagen erbracht. Daraufhin wurden Erkundungen in Auftrag gegeben, die die krebserregenden Gifte Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK*) und Polychlorierte Biphenyle (PCB**) in den Erdproben nachwiesen. PAK ist zudem bereits ins Grundwasser vorgedrungen.
Das Gutachten von Dr. Härig weist Fehlinterpretationen im textlichen Teil auf, die allesamt in der Tendenz die Gefahrensituation verharmlosen. Der eklatanteste Fehler im Text seines Berichtes ist der, dass bei der Grundwassermessung nur eine Überschreitung des Geringfügigkeitsschwellenwertes beschrieben wird, obwohl eine Überschreitung des Maßnahmenschwellenwertes vorliegt ( Anlage 1) (Anlage 2 Einwendung Nr. 4 zu anderen Fehlern des Gutachtens).

 

Die Stadt hat im Kaufvertrag im § 5 Lastenfreiheit zugesichert (siehe Anlage 3). Das heißt, dass die Stadt bzw. der städtische Eigenbetrieb Kurverwaltung sowohl für die Erkundung als auch die Entfernung der Altlasten zuständig ist, natürlich auch hinsichtlich der Kosten.

Unseres Erachtens nach sollte

 

   1. ) sofort mit dem Monitoring begonnen werden und engmaschig fortgesetzt werden, weil die letzten Messungen 3 Jahre zurückliegen und andererseits durch die Bauaktivitäten sich eventuell die Fließströmungen des Grundwassers verändert haben. Außerdem ist davon auszugehen, dass weiterhin Giftstoffe in das Grundwasser einsickern.

   2. ) Die nachhaltigste Lösung des Altlastenproblems ist der Komplettaustausch der belasteten Böden.

 

   3. ) Die Rest-Kuhle mit seinem Feuchtbiotop sollte auf keinen Fall bebaut werden, vielmehr als Natur-, Ruhe- und Rückzugsraum unberührt erhalten bleiben. Dies umso mehr weil Dangast durch die Intensiv-Bebauung ca. 4,5 ha an Ruhe- und Naturraum verloren hat (der 0.85 ha große „Seekurpark“ kann schon auf Grund seiner Größe, Lage und vorgegebener Nutzungsbestimmung kein vollwertiger Ersatz sein, zumal das Areal auch vorher schon Freizeitfläche war).

 

   4.) Angesichts der vielen Probleme, die die Kuhle aufwirft, ist ein Planungsstopp des Investors dringend anzuraten.

 

   5.) Somit wäre notwendige Zeit gewonnen, um nachzudenken und Lösungen zu suchen für die Altlastproblematik sowie für den Wunsch von Teilen der gesamten Vareler Bevölkerung, eine ruhige naturnahe Kuhle für die Öffentlichkeit zu erhalten. Die Kuhle ist Habitat für viele Tiere und Pflanzen (z.B. für 46 Wildbienenarten) und Erholungsraum für Menschen in Natur und Landschaft .....

 

P.S.: Interpretationsfehler des Gutachters Dr. Härig finden sich unseres Erachtens auch in der Begutachtung der Lehmkuhle in Langendamm, wie das von der BI Langendamm in Auftrag gegebene Zweitgutachten belegt.

 

 

* PAK

Lokal von Bedeutung als PAK-Emittenten sind Altlasten, z. B. ehemalige Gaswerke und Kokereien, oder Altablagerungen mit PAK-haltigen Abfällen (z. B. Aschen, Altöl).

Höhermolekulare PAK mit vier und mehr Ringen liegen in der Luft und im Boden überwiegend partikelgebunden vor. Niedermolekulare PAK mit zwei und drei Ringen liegen in der Luft hauptsächlich gasförmig vor, im Untergrund gelöst im Sicker- oder Grundwasser.

PAK entfetten die Haut, führen zu Hautentzündungen und können Hornhautschädigungen hervorrufen sowie die Atemwege, Augen und den Verdauungstrakt reizen.

Einige PAK sind beim Menschen eindeutig krebserzeugend (z. B. Lungen-, Kehlkopf-, Hautkrebs sowie Magen- und Darmkrebs bzw. Blasenkrebs). Die Möglichkeit der Fruchtschädigung oder Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit besteht.

 

** Polychlorierte Biphenyle

Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind giftige und krebsauslösende organische Chlorverbindungen, die bis in die 1980er Jahre vor allem in Transformatoren, elektrischen Kondensatoren, in Hydraulikanlagen als Hydraulikflüssigkeit, sowie als Weichmacher in Lacken, Dichtungsmassen, Isoliermitteln und Kunststoffen verwendet wurden. PCB zählen inzwischen zu den zwölf als „dreckiges Dutzend“ bekannten organischen Giftstoffen, welche durch die Stockholmer Konventionvom 22. Mai 2001 weltweit verboten wurden.

 

«Als ich vor 25 Jahren begann, sagte man mir, das Thema PCB sei erledigt. Noch heute macht es einen Grossteil meiner Arbeit aus.»

Markus Zennegg, Chemiker und Ökotoxikologe der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa)


Leserbriefe 11.09.2018

Erst an Infrastruktur in Dangast denken“

Betrifft: Hier wird Campen schöner – und teurer“, NWZ vom 8. September

„Ich glaube es nicht: Dauercamper zu verprellen um ggf. Luftbuchungen für Gäste zu erhalten. Sorry, das ist nicht ganz sauber. Hier schießt der Herr Kurdirektor ganz schön übers Ziel hinaus. Jahre nichts machen und dann noch dreist über die Köpfe der Camper die Preise raufschrauben – was wollen die Luxuscamper denn in Dangast? Wo sollen die her kommen? Liebe Kurverwaltung und Stadt Varel, seht erst einmal zu, dass die Infrastruktur auf dem Platz und in Dangast stimmt.

Ulrich und Martina Krüger

Pulheim

 

„Die Ideen von Herrn Taddings sind sicherlich immer gut und zielen immer auf eine Refinanzierungsabsicht, die nach seinen eigenen Zahlen, wohl nicht erreicht werden kann. Alleine die hierfür vorgesehene Zeitspanne (2019 bis 2022) wird dem Campingplatz das Genick brechen. Wer soll denn auf einer Dauerbaustelle gerne Urlaub machen? (...)

Nun, wir haben im August Herrn Taddings persönlich kennengelernt und in einem 45-minütigen Gespräch erkennen können, dass es immer um den „Rubel“ geht. Dangast hat die Seele verloren, Dangast hat das Herz verloren und Dangast hat das Flair der „nichtmondänen“ Bade-Station komplett verkauft. Der Nordseepark ist das Grab, dann werden noch Grünanlagen versauert, und schließlich soll auch der Campingplatz ausbluten. Wer denkt, er könne mit seinen Gästen hier so weiter verfahren, ist auf dem Holzweg.

Vielmehr sollte das Ziel des Kurdirektors sein, seinen Ort in „Schuss“ zu halten. (...) Die Straßen sind in einem miserablen Zustand, die Bürgersteige nicht vorhanden, ein durchgehender Radweg nicht erkennbar. Und schon schaut man nach einer neuen Geldquelle. Dann ein Tipp von uns: Einfach die Kurtaxe um 250 Prozent erhöhen. Dann stirbt Dangast endlich den Schwanentod. (...) Uns fällt es immer schwerer, unsere Ferienwohnung zu behalten.

Dagmar und Andrea Vernia 

Mörfelden-Walldorf


Fragen der Bürgerinitiative an den Bürgermeister                          

zur Vorlage Do. 6.09.18 um 17.00 Uhr Eigenbetriebssitzung im WNP

mein.nwzonline.de/varel/politik-und-soziales/fragen-der-bi-dangast-an-den-buergermeister,a24512


Nach der Podiumsdiskussion des NDR steht Bürgermeister Gerd Christian Wagner erneut der Presse zum Thema Dangast nicht zur Verfügung:

      Zugekachelt, aufgestachelt

 

Ein sogenannter Restrukturierungsmanager soll das Nordseebad Dangast attraktiver machen. Das Ergebnis: 700 neue Betten und ein zerstrittenes Dorf.

 

Von Sebastian Kempkens 8. August 2018, ZEIT Hamburg Nr. 33/2018, 9. August 2018

www.zeit.de/2018/33/dangast-ferienanlage


10.07.2018

Horumersiel macht es vor - Erhalt des Nordseeheilbad-Status’: Das ist ein zentraler Punkt im touristischen Leitbild

 Konkrete Planungen für Thalasso-Zentrum

 

Verpasste Chance für Dangast

(zum Artikel in der NWZ „Konkrete Planungen für Thalasso-Zentrum“ vom 10. Juli 2018)

Horumersiel sieht in die Zukunft. Dort wird das Bewegungsbad reaktiviert und ein Kurzentrum auf medizinischem Niveau geschaffen. Die dortige Kurverwaltung erwartet für das 4,5 Mill. € teure Projekt einen Zuschuss von 60 % von der Landesregierung sowie einen weiteren Zuschuss von 10 – 20 % durch den Landkreis.

Die Kurverwaltung in Dangast hat, obwohl als einziger Ort an der Nordseeküste über eine heilsame fossile Sole verfügend, die kurmedizinische Kompetenz aufgegeben – und damit die Teilhabe am zukunftsweisenden Markt des Gesundheitstourismus. Im „Weltnaturerbeportal“ werden, nach der Kündigung von „Lebenssinne“, lediglich Wellness-Anwendungen auf kosmetischem Niveau angeboten.


27.06.2018

13 Teilnehmer der „Neuen Staatspolitischen und Zivilgesellschaftlichen Bildung Hamburg“ besuchen die BI Dangast um mehr über deren Geschichte und Ziele zu erfahren.

Hier am Biotop in der Sandkuhle, eine der letzten verbliebenen Ruhezonen in Dangast. Aus demokratietheoretischen Erwägungen ist die soziale Bewegung in und um Dangast von großem Interesse.


27.06.2018

ERNEUTE EHRE FÜR NWZ-TEXT

KÖLN /DANGAST - Die Multimedia-Reportage „Dangast – das gespaltene Dorf“ ist auf die Shortlist des Ernst-Schneider-Preises gewählt worden, des Journalistenpreises der deutschen Wirtschaft. Aus über 1300 Einreichungen nominierte die Jury 94 Beiträge in neun Kategorien. Der Preis wird von den deutschen Industrie- und Handelskammern vergeben und ist mit insgesamt 52 000 Euro dotiert.

www.nwzonline.de/politik/niedersachsen/dangast-das-gespaltene-dorf


16.06.2018

Messwerte nicht ernstgenommen: Krebserregende Substanzen im Grundwasser der Sandkuhle angeblich unter den Maßnahmen-

schwellenwerten. Grundwassermonitoring findet nicht statt.

www.nwzonline.de/friesland/politik/dangast-altlast-boden-in-sandkuhle-nicht-ausgetauscht

Die Aussage von Dipl.-Ing. S. Spille vom Planungsbüro NWP Oldenburg ist falsch, wie die Tabelle des Gutachtens zeigt.

 


Fragen der BI Dangast für die Bürgerfragestunde der Sitzung des Eigenbetriebs Kurverwaltung Dangast , am 14. Juni 2018

mein.nwzonline.de/varel/buergerfragestunde/fragen-an-den-buergermeister-und-den-kurdirektor


9.06.2018

Die BI gratuliert:

NWZ-Reporter gewinnen Lokaljournalisten-„Oscar“

OLDENBURG. (ls) Die Nordwest-Zeitung hat den Deutschen Lokaljournalistenpreis 2017 in der Kategorie „Wirtschaft“ gewonnen. Ausgezeichnet wird die Reportage „Dangast – das gespaltene Dorf“, erschienen als Vierteiler in der gedruckten Zeitung und als Multimedia-Dossier auf NWZonline.

In seiner Reportage fasst Karsten Krogmann die über die Jahre weit verzweigten Handlungsstränge zusammen und macht die Hauptdarsteller dieses großen Dramas im Kleinen sichtbar. Sein Kollege Christian Ahlers erzählt die Geschichte multimedial, mit Videos, Audiobeiträgen und interaktiven Karten“, heißt es in der Begründung der Jury, die weiter lobt: „Ein lokales Wirtschaftsdrama, ausgezeichnet recherchiert und dicht erzählt.“

Der Deutsche Lokaljournalistenpreis wird jährlich von der Konrad-Adenauer-Stiftung vergeben und ist mit insgesamt 21 000 Euro dotiert. In diesem Jahr geht die Auszeichnung, die gern auch als „Oscar des Lokaljournalismus“ bezeichnet wird, in verschiedenen Kategorien an zehn Zeitungshäuser. 2014 gewann die NWZ den Deutschen Lokaljournalistenpreis schon einmal.

 

Die preisgekrönte Reportage lesen Sie unter: www.nwzonline.de/politik/niedersachsen/dangast-das-gespaltene-dorf


Richtung Dangast: Entnervte Anreisende wenden auch über den Radweg und gefährden Radfahrer.

2.06.2018

Dangast: Rettung in der Sackgasse - zeitweise Staus bis Langendamm

www.nwzonline.de/friesland/blaulicht/dangast-verkehr

 

"Die Hoffnung ist dahin, armes Dangast"

Leserbriefe in der NWZ

www.nwzonline.de/friesland/die-hoffnung-ist-dahin-armes-dangast


Die Zerstörung geht weiter - Fuß/Radweg soll zur sechs Meter breiten Bautrasse werden

1.06.2018

Wanderweg soll Verkehrsstraße werden

Der seit Jahren andauernde Schwund an Wanderwegen in und um Dangast geht weiter. Jetzt soll ein weiteres Stück des „Alten Deiches“ (siehe Abb.) zunächst als Baustellenzufahrt und dann als Erschließungsstraße für die neuen Wohngebäude der Mutter-Kind-Klinik (MKK) umfunktioniert werden.

 Ein Anlieger des „Alten Deiches“ staunte nicht schlecht, als er zufällig eine Gruppe von Mitgliedern des Bauamtes gewahr wurde, die sich in einer Besprechung vor Ort befand, Markierungen am Wanderweg „Alten Deich“ aufzeichnete und ein ihnen gefolgter Gartentrupp bereits den ersten Baum sowie Geäst absägten.

Stand seiner Information – wie die aller Anlieger der Dauenser Straße – war, dass die Baustellenzufahrt für die drei neuen Gebäude der MMK über das benachbarte Grundstück des ebenfalls im Bau befindlichen „Nordsee-Park“ erfolgen sollte. Diese Information gab Kurdirektor Taddigs, auch protokollarisch festgehalten, auf Anfrage im Planungsausschuss am 5.9.2017 und wurde seitdem öffentlich nicht in Frage gestellt.

Die Anlieger fühlten sich überrumpelt. Was ist die öffentliche Zusage des Kurdirektors wert? Sieht so die oft beschworene Bürgernähe der Stadt Varel aus?

Auf Grund des Protestes wurden die Abholzungen zwar zunächst eingestellt und den Investoren Peters/Onnen wurde eine auf vier Wochen begrenzte Zufahrt zur Baustelle über ihr Grundstück abgerungen.

Aber Fakt bleibt: Die Umwandlung des Wanderweges in eine Straße würde bedeuten, dass abermals Natur mit bis zu 30 jährigem Baumbestand den Interessen eines Investors - in diesem Fall der MKK, bzw. der dahinter stehenden AMJ-Gruppe – geopfert wird. Der Wanderweg wäre weg, die Straße für immer da.

Die Kurklinik will sich erweitern, wie es hieß, braucht neue Funktionsräume, weil die alten in die Jahre gekommen seien. Jetzt ist davon nicht mehr die Rede, denn es sollen ausschließlich Wohnungen gebaut werden. Nutzt der Investor die günstig erworbene Fläche um als Akteur im lukrativen Immobiliengeschäft mitzumischen? Verkehr und Belästigungen werden von der Kurklinik ferngehalten und den Anliegern und Feriengästen zugemutet. Ist Dangast unterm Joch von Investoren? Die demokratische Redlichkeit verlangt, die gemachte Zusicherung vom 5.9. 2017 einzuhalten.

 

Die BI Dangast kritisiert eine Politik, die Investoreninteressen vor die der Allgemeinheit stellt. Sie bedauert, dass weiterhin Naturraum zerstört werden soll. Im Leitbild der BI hat die Nutzung für ruhige Erholung in Natur und Landschaft einen hohen Stellenwert. Seit langem fordert sie einen Ausbau des Wanderwegenetzes z.B. den freien Durchgang vom Hafen bis zu den westlichen Salzwiesen, und den Erhalt der Restkuhle mit seinem Feuchtbiotop als Ruhe- und Rückzugsraum für alle.


Hauptsaison (für Investoren) in Dangast...


Stellungnahme der BI Dangast zum Bebauungsplan 212 C

 

Die BI Dangast hat mehrheitlich beschlossen, an der „Unterrichtung der Öffentlichkeit zur Durchführung des Bebauungsplanes 212 C (Deichhörn-Mitte)“ am Dienstag, dem 8. Mai nicht teil zu nehmen.

Begründung: 

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B.Plan 212 C.pdf
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Zum Artikel der NWZ „Die Deiche sind zu niedrig“ vom 20. April

Investoren-Gewinnmaximierung versus Küstenschutz

"Ein Deich kann nur so wehrhaft sein, wie seine schwächste Stelle."

hier der vollständige Text:

mein.nwzonline.de/varel/politik-und-soziales/kuestenschutz/


Auszug aus dem Niedersächsischen Deichgesetz (NDG) in der Fassung vom 23. Februar 2004 - §14, §16, §23

Zum 20.03.2018 verfügbare Fassung der Gesamtausgabe

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8.03.2018

Untergang einer Idylle


6.03.2018

"Bürgerinitiative leistet weiter Widerstand"

www.nwzonline.de/friesland/wirtschaft/dangast-bauvorhaben

 

                  Der Originaltext der Pressemitteilung im Anschluß


 

Pressemitteilung zum OVG Urteil vom 28.02.2018

 

Entgegen der Darstellung in der Presse hat das OVG Lüneburg nicht darüber entschieden, dass die Bauten in der Deichschutzzone stehen bleiben dürfen, sondern es wies im Laufe der mündlichen Verhandlung darauf hin, dass die möglicherweise zu Unrecht erteilte deichrechtliche Ausnahmegenehmigung JEDERZEIT widerrufbar bleibt - und zwar auch dann, sollte sie zu Recht erteilt worden sein.

 

Den Antragsstellern wurde jedoch nahegelegt, diesbezüglich direkt gegen die erteilende Behörde zu klagen bzw. den Deichband zu einer Neubewertung zu bewegen.

 

Eine Klage gegen den Landkreis Friesland als untere Deichbehörde ist bereits vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg anhängig, nur ist dort wegen Arbeitsüberlastung bisher kein Verhandlungstermin zu Stande gekommen.

 

Alles, was das OVG entschieden hat, ist, dass die Antragsteller Einwände aus dem Deichrecht nicht im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens erheben dürfen.

 

Mit den anderen von den Antragstellern vorgebrachten Einwänden (Abwägungsfehler) hat sich das OVG nicht beschäftigt.

 

Das OVG hat also gar nicht inhaltlich zur Sache verhandelt, es wurde lediglich über die Antragsbefugnis entschieden.

 

Dies hat keine Auswirkung auf die anderen vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg laufenden Klagen.

Insoweit ist die Urteilsbegründung abzuwarten und die Antragsteller werden dann entscheiden, ob sie eine Nichtzulassungbeschwerde einreichen werden, um eine Revison zu ermöglichen.

 

Rechtliche Auseinandersetzungen mit Kommunen sind zeitraubend, wie man auch an den nach mehr als dreizehn Jahren letztinstanzlich ergangenen Urteilen zu der illegalen Umgehungsstrasse in Esens-Bensersiel sieht. Hier hat das Verwaltungsgericht Oldenburg der Kommune im Urteil bescheinigt:

 

„Angesichts des über Jahre andauernden rechtsuntreuen Verhaltens der Beklagten zu 1. (Anm: Das ist die Stadt Esens) ist nicht auszuschließen, dass sie ihr rechtsuntreues Verhalten fortsetzen bzw. bei nächster Gelegenheit wieder aufnehmen wird“

 

Ähnlich lange hat auch der juristische Kampf für freien Strandzugang im Wangerland gedauert. Sowohl das VG Oldenburg als auch das OVG Lüneburg hatten dies zunächst verneint, nicht jedoch letztinstanzlich das Bundesverwaltungsgericht, das den Klägern Recht gab.

 

Die Kommunalen Entscheidungsträger sind aufgefordert, sich endlich wieder darauf zu besinnen, dass es ihre hoheitliche Aufgabe ist, Recht und Gesetz zu beachten und umzusetzen.

 

Bis dies geschieht, werden die Kläger weitermachen, motiviert von den zuvor genannten Gerichtsentscheidungen.

 

*

 

 

Link zum Urteil VG Oldenburg wegen Umgehungsstrasse:

http://www.rechtsprechung.niedersachsen.de/jportal/?quelle=jlink&docid=MWRE170008391&psml=bsndprod.psml&max=true

 

Strandzugang:

Urteil vom 13. September 2017 - BVerwG 10 C 7.16


20.Februar 2018

Antrag der BI Dangast 

 

 Die BI Dangast schlägt vor, die Planungen des „Seekurparks“ zu stornieren und seitens der Kurverwaltung Sondierungsgespräche mit dem Investor aufzunehmen, zwecks Rückabwicklung des Verkaufs der Kuhle und deren Erhalt als Kurpark

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Antrag der BI Dangast zum Erhalt der Kuhle
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Begleitbrief an den Rat der Stadt Varel
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zu Punkt 4 im Antrag: Sturmfluten
Auszug Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2014
Deutscher Bundestag Drucksache 18/3682
Unterrichtung durch die Bundesregierung
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22.12.2017

Strukturwandel in Dangast: fehlende Ehrlichkeit; Transparenz und Öffentlichkeit nicht erwünscht

 

Zur Erinnerung: Der Strukturwandel in Dangast wurde durch die Verabschiedung des Grundsatzbeschlusses („Taddigs-Plan“) durch den Rat am 19. 6. 2013 eingeleitet.

Die Erarbeitung eines touristischen Leitbildes mit Beteiligung der Öffentlichkeit – wie in anderen Küstenorten bereits initiiert oder abgeschlossen – sollte nicht stattfinden.

Die Ergebnisse einer 3-jährigen Arbeit des Arbeitskreises Dorferneuerung wurden mit dem Grundsatzbeschluss negiert, im Verlaufe der Planung sogar konterkariert.

Mittels juristischer Winkelzüge wurde im Vorfeld des Grundsatzbeschlusses der Antrag dreier Bürger auf ein Bürgerbegehren zunichte gemacht.

Es fehlte an Ehrlichkeit. Transparenz und Einbeziehung der Öffentlichkeit in den Entwicklungsprozess waren nicht erwünscht.

 

Zwei Beispiele zeigen das auf:

vollständiger Text:

mein.nwzonline.de/varel/politik-und-soziales/strukturwandel-in-dangast


9.12.2017

"Sich qualifizieren" ist eines der Lieblingsschlagworte des Restrukturierungsmanagers von Dangast. Wenn ein Wellness-Unternehmen seinen Standort im 'Weltnaturerbeportal' - das einmal als Kuranlage gedacht war - aufgibt, weil sich "die Räumlichkeiten ... für Wellnessangebote nicht eignen", fragt man sich, ob sich der "Kurdirektor" wie z.B. mit der Einsparung des Bewegungsbades (aus Platzmangel oder Kostengründen) und dem Verlust kurmedizinischer Kompetenz nicht erneut disqualifiziert hat - und sich nicht lieber auf seine Funktion als Geschäftsführer einer Technologiefirma der Region zurückziehen sollte. Dann wäre der Weg zu einem umsichtigen Umgang mit dem Nordseebad frei.


Vorschlag der BI Dangast

(eingereicht zur Sitzung des Eigenbetriebes Kurverwaltung Dangast am 23.11.2017)

Die BI Dangast schlägt vor, die Planungen des „Seekurparks“ zu stornieren und seitens der Kurverwaltung Sondierungsgesprächen mit dem Investor aufzunehmen zwecks Rückabwicklung des Verkaufs der Kuhle und deren Erhalt als Kurpark.

 

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Vorschlag der BI Dangast Erhalt Kuhle.pd
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*****

NWZ 25.11.2017              Olaf Ulbrich

BI überreicht Unterschriften

DANGAST - Die Bürgerinitiative (BI) Dangast hat Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner am Donnerstagabend während der Sitzung des Ausschusses Eigenbetrieb Kurverwaltung eine Liste mit 300 Unterschriften überreicht. Die Unterzeichner fordern, dass vor dem Nordseebad ein „unentgeltlicher Parkplatz“ errichtet werde.

Zweiter Punkt: „Die Sandkuhle muss als Kurpark erhalten werden, denn der Strandkurpark als Ersatz ist eine Mogelpackung.“ Die BI bezeichnete das als „Verschleuderung von Steuermitteln“. Zudem sprachen sie sich dafür aus, dass es für weitere Bebauungspläne „keine Genehmigung“ geben solle.

 

Dazu rechts unser Aufruf im Originaltext,

und folgend eine Stellungnahme bei 'Mein

Varel' zu einer Äußerung des Bürgermeisters

im Friebo vom 18.11.2017: "Kritik kommt

nur von einigen wenigen."

https://mein.nwzonline.de/varel/politik-und-soziales/dangast-bebauung/kurzaktion-315-unterschriften-gegen-weitere-bebauung-in-dangast-,a23261


Die investigative Abteilung der NWZ hat über Monate zu der Entwicklung in Dangast recherchiert. Hier ein multimedialer Bericht:

www.nwzonline.de/politik/niedersachsen/dangast

 

Dazu auch Leserbriefe

 

 


Deichhöhe: auch Dangast ist betroffen

 

19.10.2017

 

Bei der zurückliegenden Deichschau äußerte sich Landrat Sven Ambrosy folgendermaßen:"Der jetzige Zeitplan für den Landkreis Friesland liegt zu weit in der Zukunft ... Wir müssen die Bereiche mit Unterbestick eher angehen." (NWZ)

Dazu Jochen Meier vom Fachbereich Umwelt beim Landkreis Friesland: "Wir wissen noch nicht, wann die Baumaßnahmen Friesland erreichen." (NWZ)

 

"Man ist für die derzeitigen Anforderungen, die auch durch das Niedersächsische Deichgesetz (NDG) vorgegeben sind, nicht gewappnet." Das Gesetz nämlich schreibt vor, schon ab einem Unterbestick von 20 Zentimetern tätig zu werden. (Friebo)

http://www.friebo.de/index.php/aktuell/varel-dangast/item/170-das-schwaechste-glied-ist-zehn-kilometer-lang

 

 


"Verantwortliche stellen sich nicht"

Leserbrief zur NDR-Sendung in der NWZ

 

"Es ist unübersehbar: Ort entwickelt sich nicht weiter"

Leserbrief zur NDR-Sendung in der NWZ

 

die Fassung ohne Kürzungen unter Leserbriefe


>> Jetzt reicht's! - Ihre Meinung zählt! <<

Unter diesem Motto fand am Dienstag, 5. September, ab 19 Uhr

eine Diskussionsveranstaltung vom NDR 1 Niedersachsen

im Gasthof 'Zur Linde' in Rallenbüschen statt.

Thema: 

"Mehr Betten oder mehr Beschaulichkeit?

Streit um Dorfentwicklung in Dangast"

Die Aufzeichnung wurde am 7.9. um 19 Uhr

auf NDR 1 Niedersachsen gesendet und ist

in der Mediathek zu finden.

 

www.ndr.de/ndr1niedersachsen/Streit-um-die-Dorfentwicklung-in-Dangast,audio344244.html

 

 

Protest-Poesie

verlesen bei der Aufzeichnung der Rundfunksendung am 5.09.2017


gesehen im "Nordseepark" Dangast
gesehen im "Nordseepark" Dangast

 

Dangast , 22. August 2017

Antrag auf Vertagung

des Antrages auf Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für den Bereich des ehemaligen Restaurant-und Saalgebäudes Deichhörn in Dangast,

sowie Antrag auf die Rückabwicklung der ehemaligen Sandkuhle/Kuhle.

Begründung:

Das Thema Spontan-Abbruch des Investors wurde weder öffentlich noch im Rat aufgearbeitet.

Die Gebäude sollten nach Grundsatzbeschluss des Rates erhalten und in Nutzung bleiben, sowie in das Gesamtkonzept integriert werden.

Der Investor schuf mit seinen Abbruchsaktionen neue Tatsachen und Gegebenheiten, welche gründlich analysiert und beurteilt werden müssen.

Darüber und dazu sollte auch die Dangaster und Vareler Bewohnerschaft informiert und befragt werden.

Die Investoren-Bebauung sieht u.a. den Bau neuer bzw. zusätzlicher Ferienwohnungen vor, was die Bettenzahl auf ca. 1000 an steigen ließe.

 

Eine Zustimmung zu dem Ersuchen des Investors sollte gekoppelt werden an die Rückgabe der ehemaligen Sandgrube/Kuhle.

Diese diente dann als Ausgleichsfläche der Ruhe und Erholung für die weitere Siedlungs-Verdichtung unseres Ortes Dangast.

 

BI Dangast


Leserbrief 30.08.2017

„Kaum gestalterische Freiheit für den Seekurpark“

Betrifft: „Im Frühjahr 2018 beginnen Bauarbeiten“, NWZ vom 5. August

 

Große Ankündigung des Projektes „Seekurpark“ in Dangast! Dessen Kosten von mehr als einer halben Million Euro € und das mediale Getöse zu seiner Ankündigung stehen im krassen Kontrast zur denkbar geringen Substanz der initiierten Maßnahme.

Aus der Taufe gehoben wird ein Park mit dem euphemistischem Namen „Seekurpark“ an einer Stelle, die angesichts der strengen Vorschriften des Niedersächsischen Deichgesetzes kaum gestalterische Freiheit lässt.

Hier erfährt lediglich eine bereits vorhandene knapp einen Hektar große Erholungsfläche ein oberflächliches „Facelifting“.

Was mag der Antrieb für diesen verkrampften planerischen Kraftakt gewesen sein? Weil der alte 6,5 Hektar große Kurpark verkauft wurde und damit unwiederbringlich als Erholungsfläche verloren ging, musste jetzt ein neuer Kurpark her, der Dangast den Status eines Nordsee-Kurortes und damit der Kurverwaltung Dangast die Berechtigung zur Erhebung einer Kurtaxe bewahrt.

Ironischerweise ist bereits jetzt absehbar, dass das Erfordernis der Deicherhöhung innerhalb der nächsten Jahre die gesamte Investition entschädigungslos zunichte machen wird. Welch ein Schildbürgerstreich!?

 

Werner Vogel

Varel


Das "Weltnaturerbeportal" wurde ohne Versicherungsschutz vor den Hauptdeich gesetzt. Für Schäden bei kommenden Sturmfluten zahlt der Steuerzahler. Der geplante "Seekurpark" wird dank einer Ausnahmegenehmigung in der Deichschutzzone installiert. Diese Genehmigung ist widerruflich. Bedeutet das, dass bei einer anstehenden Deicherhöhung (der Bestick ist derzeit teilweise weit unter Sollhöhe) die Ausgaben von über 500 000 Euro unter dem neuen Deichfuß verschwinden?

 

Die Deichbehörde ordnet an, geplante Wege so auszulegen, dass sie mit schweren Fahrzeugen und Geräten befahren werden können. Wie mag das in einem "Kurpark" aussehen?

Neuanpflanzungen von Gehölzen sind nicht zulässig. Bleiben wohl Stauden und Gräser - aber laut Bestimmung nur Arten, die sich nicht durch Samenflug vermehren. Die Flora wird sich offenbar nicht großartig von der auf den vorhandenen (und ohnehin schon touristisch genutzten) Flächen unterscheiden.

 

Wofür sollen also eine halbe Million Euro investiert werden? In "geringfügige Veränderungen der Geländetopografie"? Für spezielle Brücken, Treppen, Bänke und Spielgeräte und deren Ab- und Aufbau bei Sturmflutlagen, wie von der Deichbehörde beschrieben?

Dazu zwei Auszüge aus dem Schreiben der Behörde an die Kurverwaltung und den Eigenbetrieb Dangast:

   "Für den Fall, dass Belange der Deichsicherheit oder der Deichausbau den Widerruf der Ausnahmegenehmigung erfordern, haben Sie bzw. Ihre Rechtsnachfolger das Material auf Ihre Kosten vollständig zu beseitigen. [...]"

   "Erfordert der Küstenschutz Deichbaumaßnahmen, so sind dem Deichband alle Kosten zu ersetzen, die durch den Gegenstand dieser Genehmigung zusätzlich entstehen."

 

Wie auch beim "WNP" werden dann die Bürger der Stadt Varel zur Kasse gebeten.


         Vom Paulus zum Saulus   (2011 in der NWZ)


Dorferneuerung - Chance vertan

8 Jahren nach Beginn des Dorferneuerung-Prozesses und kurz vor Schluss der Förderungsperiode, wird nun im Namen der Dorferneuerung eine Summe abgerufen, die mit den eigentlichen Zielen nicht mehr viel zu tun hat, weil es sich um die Finanzierung einer vorwiegend touristischen Maßnahme handelt.

der vollständige Text bei den Leserbriefen



Denkpause einlegen

Das Jahr 2016 sei ohne besondere Ereignisse verlaufen, so die Rückschau seitens der Kurverwaltung Dangast. Mit dem Ziel, das Defizit des Eigenbetriebes auf unter 900.000 € zu reduzieren, liege man im Plan. Verschwiegen wird jedoch, dass dieses Ergebnis mit Verlusten an Lebensqualität für Gäste und Einwohner einhergeht.

So wurde kurzerhand, das in der Planung für das Weltnaturerbeportal noch vorgesehene Solebewegungsbecken gestrichen. Damit verliert Dangast sein teuer und mühevoll erworbenes, alleinstellendes Hochprädikat „Ort mit Heilquellenkurbetrieb“. Dies ist besonders schmerzhaft, weil darüber hinaus auch die Kurarztpraxis geschlossen wurde und ambulanten Badekuren in Dangast praktisch nicht mehr stattfinden können. Dieser Verlust ist unbegreiflich, da der Gesundheitstourismus im allgemeinen an Bedeutung zunimmt und alle Experten ihm eine große Zukunft voraussagen.

Mit der vorgesehenen Bebauung des Kurparks und Deichhörns gehen ersatzlos 49 400 m² an innerörtlicher Erholungsfläche verloren, die bisher als Ruhe- und Rückzugsraum für Mensch und Natur dienten.

Die Bebauung der Deichschutzzone entgegen den Bestimmungen des Niedersächsischen Deichgesetzes und der landesministeriellen Empfehlung bedingt eine Schwächung des Küstenschutzes an einem prekären Deichabschnitt.

Mit dem Abriss des Kursaales fehlt zukünftig ein Ort, in dem in angemessenem Rahmen größere Veranstaltungen stattfinden können. So muss z.B. das Volkstheater Varel dieses Jahr seine Aufführungen absagen, weil es keine neue Spielstätte gefunden hat.

Dangast, immer noch vorwiegend dörflich geprägt, entwickelt sich unaufhaltsam hin zu einem Ort mit urban- siedlungsdichtem Charakter und verliert so an Flair und Charme.

Kunstraum, Ateliers und Frisörsalon sowie das äußerst beliebte Bistro fallen der Abrissbirne zum Opfer.

Im Sinne einer Schadensbegrenzung sollten die politisch Verantwortlichen überdenken, ob diese Entwicklung in Dangast wirklich so gewollt ist.

Sie sollten eine Denkpause einlegen und diese nutzen, um die noch ausstehende Leitbilddiskussion zu führen, bevor auch noch die Kuhle zugebaut wird.

 

Es wäre auch vernünftig, die Ergebnisse der Klagen gegen die Bauplanung vor den Verwaltungsgerichten abzuwarten. 


Dangast: 60% der Erholungsflächen gehen verloren!

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Verlust Kurpark.pdf
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Werden sie auch die verbliebenen Grünflächen noch fressen?

Verbauter Charme macht Dangast arm (Helmut Oeß)

 

 

 

HIER GEHT ES WEITER

 

 

Das Spendenkonto der BI:

Rechtshilfefonds Dangast OLB

Kto.Nr. 9741008800

BLZ 28020050

IBAN: DE 07280200509741008800

BIC:   OLBODEH2XXX

 

 


Wenn Sie uns auf unserem Klagewege durch einen Beitrag unterstützen möchten,

wären wir Ihnen sehr verbunden und bedanken uns ganz herzlich:

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Auf diesem Weg danken wir auch allen Spendern, deren Adressen wir nicht kennen!

 

 

Die Bürgerinititiative 

trifft sich jeden

1. und 3. Dienstag um 19:00 Uhr im Strandcafé

in Dangast.
Wir freuen uns über jeden Besucher. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

 

 

Dangast gestalten!

Dangast behalten!

Über 2000 Mitglieder auf

facebook

 

aus dem Briefkasten der BI

 

bitte anklicken

 

Reaktion auf die Aussage von Bürgermeister Wagner:

„Die baulichen Aktivitäten gehen weiter und werden von der BI treu begleitet.“  

 

Kontakt zur Bürgerinitiave per email:

pega-beyersdorff@gmx.de


 

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Segways - es geht auch so...

Gesehen im Ostseebad Binz, Rügen

Prag verbietet Segways im Stadtzentrum

 

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Was ist ein Kurdirektor, der seinen eigenen Kurbetrieb einstellt? Ein Bademeister?

Jedenfalls ist er grundsätzlich dann im Urlaub, wenn die Saison über Dangast hereinbricht. Im Gegensatz zu allen vorherigen Kurdirektoren.

Lesenswerte Links

Politischer Scherbenhaufen

von Iko Chmielewski

 

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BI-Dangast gegen Bebauung der Hafenwiese

Am 5. Januar 2016 stimmten die Teilnehmer des BI-Stammtisches  gegen die Bebauung der Hafenwiese mit gastronomischen Betrieb sowie dazugehörigen Parkplätzen.
 Nach einer erneuten Diskussion schlossen sie sich dem Votum des Kurvereines Dangast an. Dies mit 22 Stimmen sowie 2 Enthaltungen.
Auch in der Befürwortung einer Entsorgungsstation für Schiffahrt und Fischerei folgten sie dem Kurverein.

 

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Was wohl bekannt war, doch niemand genau wissen mochte: die Altlasten in der Dangaster Sandkuhle

Sehen Sie auch die Rubrik 'Bauen auf Müll'!

 

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Der Einspruch gegen die Bebauung des Kurparks Dangast von Werner Vogel. Bei dem Teich innerhalb des Kurparks/Sandkuhle handelt sich "um ein unbedingt schützenswertes Biotop".

 

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Vorsicht, nicht füttern! – Baulöwe

Dieses Graffito befand sich am Bauzaun des Baugrundes Deichhörn-Nord.

Vielleicht wollte es darauf hinweisen, dass die geplanten „Kapitänshäuser“ zum Teil oder gar gänzlich in der 50 m – Deichschutzzone liegen???

Zwar wurde eine äußerst strittige Ausnahme vom absoluten Bauverbot gewährt. Dennoch sieht das Deichrecht eine entschädigungslose Entfernung der Gebäude vor, falls dies der Küstenschutz erfordert.

Die Stadt Varel hat sich im Durchführungsvertrag von allen diesbezüglichen Regressansprüchen befreit, sodass das Risiko eines Rückbaus beim jeweiligen Eigentümer liegt. 

 

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Wertvolle Informationen!

Das Informieren von Mitbürgern war dem Investor die Androhung einer Unterlassungsklage in der Höhe von

4000 € wert...


 

Touristisches Leid-bild

Praktizierte 'Demokratie' im Vareler Rathaus

Bescheiden...

O. Lies, Spezialist für "Leuchtturmprojekte"

Neues Gutachten: Kosten- Nutzenverhältnis schöngerechnet?

Interessiert nicht. Wie in Dangast.

...und mehr Ergötzliches in der Bildermappe unter 'Satirisches'

    Dangaster wussten es       bereits: Lies zeitfremd

 

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Zur Eröffnung des Weltnaturerbeportals

Die BI Dangast kann sich über die Eröffnung des Weltnaturerbeportals nicht freuen.

   Der Text ist im Archiv 2014 zu finden

 

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Dangast schafft es in die Fachliteratur

 

mehr bei WEITERES