Bürgerinitiative Dangast

Dangast ist ein Ort der Natur, der Kunst, der Ruhe und Gesundheit. Für diese Momente kommen Menschen von weit her an diesen Ort. Doch das unverwechselbare Flair dieses Kurbades ist für die Mehrheit der Dangaster durch ein Tourismusmarketing der Kurverwaltung und der Stadt Varel ohne diskutiertes Leitbild gefährdet.  

 

WIR VERSUCHEN ZU RETTEN WAS ZU RETTEN IST.


15.09.2017

 

Urteil Freier Strandzugang

 

Lieber Janto Just,

über das Leipziger Urteil haben wir uns sehr gefreut und gratulieren Ihnen und Ihren Mitstreitern von ganzem Herzen. Es macht Mut und gibt Hoffnung, dass man bei genügender Ausdauer und Beharrlichkeit zum Erfolg gegen Engstirnigkeit und politische Ignoranz  erfolgreich sein kann.

Auch wir wehren uns redlich weiter gegen Flächenfraß, nicht gemäßen Massentourismus und Hähnchenmaststall in Dangast.

 

BI Dangast

 

Danke, wünsche Ihrer Initiative ebenfalls Erfolg! Danke für die bisherige moralische Unterstützung und Gruß an alle, bitte gern ausrichten,

 

Janto Just

 

mehr unter 'Weiteres'

Rückblick 2012: BI Dangast demonstriert für Strand ohne Zäune


>> Jetzt reicht's! - Ihre Meinung zählt! <<

Unter diesem Motto fand am Dienstag, 5. September, ab 19 Uhr

eine Diskussionsveranstaltung vom NDR 1 Niedersachsen

im Gasthof 'Zur Linde' in Rallenbüschen statt.

Thema: 

"Mehr Betten oder mehr Beschaulichkeit?

Streit um Dorfentwicklung in Dangast"

Die Aufzeichnung wurde am 7.9. um 19 Uhr

auf NDR 1 Niedersachsen gesendet und ist

in der Mediathek zu finden.

 

www.ndr.de/ndr1niedersachsen/Streit-um-die-Dorfentwicklung-in-Dangast,audio344244.html

 


gesehen im "Nordseepark" Dangast
gesehen im "Nordseepark" Dangast

 

Dangast , 22. August 2017

Antrag auf Vertagung

des Antrages auf Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für den Bereich des ehemaligen Restaurant-und Saalgebäudes Deichhörn in Dangast,

sowie Antrag auf die Rückabwicklung der ehemaligen Sandkuhle/Kuhle.

Begründung:

Das Thema Spontan-Abbruch des Investors wurde weder öffentlich noch im Rat aufgearbeitet.

Die Gebäude sollten nach Grundsatzbeschluss des Rates erhalten und in Nutzung bleiben, sowie in das Gesamtkonzept integriert werden.

Der Investor schuf mit seinen Abbruchsaktionen neue Tatsachen und Gegebenheiten, welche gründlich analysiert und beurteilt werden müssen.

Darüber und dazu sollte auch die Dangaster und Vareler Bewohnerschaft informiert und befragt werden.

Die Investoren-Bebauung sieht u.a. den Bau neuer bzw. zusätzlicher Ferienwohnungen vor, was die Bettenzahl auf ca. 1000 an steigen ließe.

 

Eine Zustimmung zu dem Ersuchen des Investors sollte gekoppelt werden an die Rückgabe der ehemaligen Sandgrube/Kuhle.

Diese diente dann als Ausgleichsfläche der Ruhe und Erholung für die weitere Siedlungs-Verdichtung unseres Ortes Dangast.

 

BI Dangast


Leserbrief 30.08.2017

„Kaum gestalterische Freiheit für den Seekurpark“

Betrifft: „Im Frühjahr 2018 beginnen Bauarbeiten“, NWZ vom 5. August

 

Große Ankündigung des Projektes „Seekurpark“ in Dangast! Dessen Kosten von mehr als einer halben Million Euro € und das mediale Getöse zu seiner Ankündigung stehen im krassen Kontrast zur denkbar geringen Substanz der initiierten Maßnahme.

Aus der Taufe gehoben wird ein Park mit dem euphemistischem Namen „Seekurpark“ an einer Stelle, die angesichts der strengen Vorschriften des Niedersächsischen Deichgesetzes kaum gestalterische Freiheit lässt.

Hier erfährt lediglich eine bereits vorhandene knapp einen Hektar große Erholungsfläche ein oberflächliches „Facelifting“.

Was mag der Antrieb für diesen verkrampften planerischen Kraftakt gewesen sein? Weil der alte 6,5 Hektar große Kurpark verkauft wurde und damit unwiederbringlich als Erholungsfläche verloren ging, musste jetzt ein neuer Kurpark her, der Dangast den Status eines Nordsee-Kurortes und damit der Kurverwaltung Dangast die Berechtigung zur Erhebung einer Kurtaxe bewahrt.

Ironischerweise ist bereits jetzt absehbar, dass das Erfordernis der Deicherhöhung innerhalb der nächsten Jahre die gesamte Investition entschädigungslos zunichte machen wird. Welch ein Schildbürgerstreich!?

 

Werner Vogel

Varel


Das "Weltnaturerbeportal" wurde ohne Versicherungsschutz vor den Hauptdeich gesetzt. Für Schäden bei kommenden Sturmfluten zahlt der Steuerzahler. Der geplante "Seekurpark" wird dank einer Ausnahmegenehmigung in der Deichschutzzone installiert. Diese Genehmigung ist widerruflich. Bedeutet das, dass bei einer anstehenden Deicherhöhung (der Bestick ist derzeit teilweise weit unter Sollhöhe) die Ausgaben von über 500 000 Euro unter dem neuen Deichfuß verschwinden?

 

Die Deichbehörde ordnet an, geplante Wege so auszulegen, dass sie mit schweren Fahrzeugen und Geräten befahren werden können. Wie mag das in einem "Kurpark" aussehen?

Neuanpflanzungen von Gehölzen sind nicht zulässig. Bleiben wohl Stauden und Gräser - aber laut Bestimmung nur Arten, die sich nicht durch Samenflug vermehren. Die Flora wird sich offenbar nicht großartig von der auf den vorhandenen (und ohnehin schon touristisch genutzten) Flächen unterscheiden.

 

Wofür sollen also eine halbe Million Euro investiert werden? In "geringfügige Veränderungen der Geländetopografie"? Für spezielle Brücken, Treppen, Bänke und Spielgeräte und deren Ab- und Aufbau bei Sturmflutlagen, wie von der Deichbehörde beschrieben?

Dazu zwei Auszüge aus dem Schreiben der Behörde an die Kurverwaltung und den Eigenbetrieb Dangast:

   "Für den Fall, dass Belange der Deichsicherheit oder der Deichausbau den Widerruf der Ausnahmegenehmigung erfordern, haben Sie bzw. Ihre Rechtsnachfolger das Material auf Ihre Kosten vollständig zu beseitigen. [...]"

   "Erfordert der Küstenschutz Deichbaumaßnahmen, so sind dem Deichband alle Kosten zu ersetzen, die durch den Gegenstand dieser Genehmigung zusätzlich entstehen."

 

Wie auch beim "WNP" werden dann die Bürger der Stadt Varel zur Kasse gebeten.


         Vom Paulus zum Saulus   (2011 in der NWZ)


Dorferneuerung - Chance vertan

8 Jahren nach Beginn des Dorferneuerung-Prozesses und kurz vor Schluss der Förderungsperiode, wird nun im Namen der Dorferneuerung eine Summe abgerufen, die mit den eigentlichen Zielen nicht mehr viel zu tun hat, weil es sich um die Finanzierung einer vorwiegend touristischen Maßnahme handelt.

der vollständige Text bei den Leserbriefen


Die »Hähnchenblase«

Über die Krise der Geflügel-Agrarindustrie und eine erstarkende Bürgerbewegung

Beim Markt für Geflügelfleisch scheint die Grenze des Wachstums längst erreicht. Seit zehn Jahren steigt der Verbrauch pro Jahr nur noch geringfügig, der Selbstversorgungsgrad hingegen liegt bei uns – wie in der EU insgesamt – bereits deutlich über 100 Prozent. Trotz dieses offenbar gesättigten Marktes werden zurzeit industrielle Masthähnchenanlagen in einem Umfang geplant, genehmigt und gebaut, der den derzeitigen Nachfragezuwachs um mehr als das Zehnfache übersteigt. Diese »Hähnchenblase« hat bereits heute fatale ökonomische Auswirkungen auf die von den Konzernen abhängigen Vertragsmäster. Und der Widerstand in der Zivilgesellschaft wird immer größer: Die Welle beantragter Agrarfabriken geht einher mit einer bundesweiten Welle von Protesten, der politischen Debatte über Nutztierhaltung und Agrarpolitik und mit neuen Initiativen für eine artgerechte Tierhaltung in bäuerlichen Strukturen.  

Der gesamte Text von Eckehard Niemann als pdf unter 'Hähnchenmast'


Denkpause einlegen

Das Jahr 2016 sei ohne besondere Ereignisse verlaufen, so die Rückschau seitens der Kurverwaltung Dangast. Mit dem Ziel, das Defizit des Eigenbetriebes auf unter 900.000 € zu reduzieren, liege man im Plan. Verschwiegen wird jedoch, dass dieses Ergebnis mit Verlusten an Lebensqualität für Gäste und Einwohner einhergeht.

So wurde kurzerhand, das in der Planung für das Weltnaturerbeportal noch vorgesehene Solebewegungsbecken gestrichen. Damit verliert Dangast sein teuer und mühevoll erworbenes, alleinstellendes Hochprädikat „Ort mit Heilquellenkurbetrieb“. Dies ist besonders schmerzhaft, weil darüber hinaus auch die Kurarztpraxis geschlossen wurde und ambulanten Badekuren in Dangast praktisch nicht mehr stattfinden können. Dieser Verlust ist unbegreiflich, da der Gesundheitstourismus im allgemeinen an Bedeutung zunimmt und alle Experten ihm eine große Zukunft voraussagen.

Mit der vorgesehenen Bebauung des Kurparks und Deichhörns gehen ersatzlos 49 400 m² an innerörtlicher Erholungsfläche verloren, die bisher als Ruhe- und Rückzugsraum für Mensch und Natur dienten.

Die Bebauung der Deichschutzzone entgegen den Bestimmungen des Niedersächsischen Deichgesetzes und der landesministeriellen Empfehlung bedingt eine Schwächung des Küstenschutzes an einem prekären Deichabschnitt.

Mit dem Abriss des Kursaales fehlt zukünftig ein Ort, in dem in angemessenem Rahmen größere Veranstaltungen stattfinden können. So muss z.B. das Volkstheater Varel dieses Jahr seine Aufführungen absagen, weil es keine neue Spielstätte gefunden hat.

Dangast, immer noch vorwiegend dörflich geprägt, entwickelt sich unaufhaltsam hin zu einem Ort mit urban- siedlungsdichtem Charakter und verliert so an Flair und Charme.

Kunstraum, Ateliers und Frisörsalon sowie das äußerst beliebte Bistro fallen der Abrissbirne zum Opfer.

Im Sinne einer Schadensbegrenzung sollten die politisch Verantwortlichen überdenken, ob diese Entwicklung in Dangast wirklich so gewollt ist.

Sie sollten eine Denkpause einlegen und diese nutzen, um die noch ausstehende Leitbilddiskussion zu führen, bevor auch noch die Kuhle zugebaut wird.

 

Es wäre auch vernünftig, die Ergebnisse der Klagen gegen die Bauplanung vor den Verwaltungsgerichten abzuwarten. 


Dangast: 60% der Erholungsflächen gehen verloren!

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Verlust Kurpark.pdf
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Werden sie auch die verbliebenen Grünflächen noch fressen?

Verbauter Charme macht Dangast arm (Helmut Oeß)


Das endgültige Ende kurmedizinischer Kompetenz:

Dies war einmal ein Bewegungsbad


Leserbrief zum Bericht über die Entwicklung in Dangast

„Unsere Gäste erwarten Qualität“, Friebo 4/2017

 

Unser Dorf wird gesichtslos

Schade. Dangast wird nicht von innen heraus gestaltet, sondern erhält durch von außen gesteuerte Maßnahmen sogenannte Attraktivität. Ein Facelifting nach dem anderen überzieht das Dorf, bei Verlust des eigenen Gesichtes. Ohne diskutiertes Leitbild wird alles was dem Trend entspricht in unseren Ort hineingepresst. Statt Meererlebnis geht es jetzt mehr und mehr um Aktivitätszonen am Strand. Anstatt die Sandkuhle als einen natürlichen Freiraum für Menschen und Tiere wertzuschätzen und zu bewahren, wird nun ein abgezäunter Hunde-Agilityplatz direkt am Meer geschaffen. Der Kurpark wird zunichte gemacht mit Vermietungs- und Renditeblöcken in Reih und Glied. Jede Zone bekommt einen schönen Namen und schon soll es gut sein. Es ist für jeden etwas dabei und dann eben für alle nichts. Am Ende wird unser Dorf geschichts- und gesichtlos. Die nur nach kurzsichtiger Geldverwertung ausgerichtete Tourismusindustrie zerstört und vernutzt unwiederbringlich die Ausprägungen unseres Künstler- und Kurortes, unseres Lebens- und Naturraumes.

Gabi Beyersdorff, Dangast


Staatsanwaltschaften Oldenburg und Osnabrück ermitteln

In den Ermittlungsverfahren gegen Kurdirektor Taddigs und auch Bürgermeister Wagner geht es u.a. um den Verkauf der städtischen Immobilie Deichhörn/Sandkuhle weit unter Wert

Zur Erinnerung noch einmal eine Zusammenfassung der bereits bei Gerichten anhängigen Klagen:

1.) Anfechtungsklage gegen die Baugenehmigungen für die fünf Häuser Deichhörn Nord (Bebauungsplan 212 A). Klagegegner ist die Stadt Varel (Bauamt). (Aktenzeichen 4A 3137/16 Verwaltungsgericht Oldenburg). Diese Klage soll verhindern, dass die erteilten Baugenehmigungen rechtskräftig werden.

2.) Klage gegen die Befreiung von der repressiven Verbotsbestimmung des § 16 Niedersächsischen Deichgesetzes (NDG) zur Errichtung von fünf Wohngebäuden im Deichschutzbereich durch die Untere Deichbehörde des Landkreises Friesland. Bei Wegfall der Genehmigungen haben die Eigentümer den vorherigen Zustand auf eigene Kosten wiederherzustellen.

3.) Normenkontrollklage gegen den B.-Plan 212 A (Aktenzeichen 1 KN 27/16 Oberverwaltungsgericht Lüneburg) mit dem Ziel, den B.- Plan 212 A für nichtig zu erklären.

 

Für Fragen Ihrerseits und Erläuterungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

weitere Informationen unter JURISTISCHE SCHRITTE


Altlastengutachten schönt die Messergebnisse!

siehe Rubrik BAUEN AUF MÜLL


 26.10.2016

"Bürgernähe"

Rot-Grün stärkt Bürgerbeteiligung in Niedersachsen

Belit Onay, kommunalpolitischer Sprecher der Grünen:

„Die Reform des NKomVG ist ein wichtiger erster Schritt für mehr direkte Bürgerbeteiligung. Wir senken das Zustimmungsquorum, senken die Unterschriftenhürde und räumen etliche weitere bürokratische Hindernisse aus dem Weg. Daneben bringen wir die Einwohnerbefragung auf den Weg, so dass bei Umfragen vor Ort erstmals alle in einer Kommune lebenden Menschen beteiligt werden."  Quelle: Grüne Oldenburg Land

Wenige Stunden später bezeichnet Bürgermeister Wagner bei einer Sitzung des Vareler Stadtrats engagierte Bürger als 'Verhinderer' und 'Gegner jeglicher Veränderungen' .


 

Kommunalwahl 11. September 2016: Denkzettel für die Mehrheitsgruppe 

Die von der BI unterstützten Kandidaten erfolgreich 

Seit vier Jahren kämpft die BI für eine Diskussion über ein touristisches Leitbild für Dangast. Seit vier Jahren rennen wir gegen eine von der Mehrheitsgruppe (SPD, CDU, FDP, BBV) errichteten Mauer aus Arroganz und Ignoranz...

 

lesen Sie hier den ganzen Text

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Dangast soll für die Schulden des Eigenbetriebs herhalten

Offener Brief an SPD-Mitglieder

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Immobilienbranche wundert sich über Vorgänge in Dangast

"Nostalgie prallt auf Spekulation"

Ob Herr Onnen das schon gelesen hat? 

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Nostalgie prallt auf Spekulation.pdf
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 Dirk Onnen, NORDDEUTSCHE BODEN AG / KUBUS Immobilienvermittlungs und -Treuhand GmbH (Oldenburg), fungiert bei diesem Projekt als finanzielles Rückgrat der Firma "Küstenimmobilien" (Dangast):

"Wir setzen nicht auf die radikale, sondern die allmähliche Transformation einer Stadt bzw. eines Quartiers. Dabei orientieren wir uns, was Architektur, Formensprache und Materialwahl angeht, an den bereits erwähnten Urtugenden und schätzen den feinen gestalterischen Umgang mit bestehenden Gebäuden und ihren modernen Ergänzungen."

Onnen-Bauten in Oldenburg


Eigenbetrieb Kurverwaltung liegt weit hinter den Erlöserwartungen zurück. Die im Finanzplan vom 12.3 2014 (Grundlage für die Finanzierung des WNP) präsentierten Planzahlen werden  nicht erreicht. Besonders bedenklich ist der Einbruch bei der Kurtaxe.

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Betriebswirtschaftliche Analyse des Eigenbetriebes zum 18.8.2016 von Leo Klubescheidt.
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Erlöse aus Kurtaxe sinken – Übernachtungszahlen steigen

Ein unlösbarer Widerspruch? 

Die Erlöse aus der Kurtaxe für Dangast sind von 2014 auf 2015 um 8,2 % gesunken. Noch drastischer fällt im Halbjahresvergleich 2015 auf 2016 ein Einbruch der Kurtaxenerlöse um 14,1 % auf.

Der Finanzplan, der der Öffentlichkeit zur Legitimierung des Weltnaturerbeportals präsentiert wurde, gab als Planziel für die Einnahmen aus der Kurtaxe für das Jahr 2016 eine Summe von 400 TSD € aus. Im ersten Halbjahr diesen Jahres wurden bisher lediglich knapp 120 TSD € eingenommen. Somit ist vorhersehbar, dass das Jahresziel bei weitem nicht erreichbar ist.

Andererseits wurden aus der Kurverwaltung steigende Gäste- und Übernachtungszahlen gemeldet. Demnach überschritt Varel/Dangast sogar erstmals im Jahr 2015 die magische Zahl von 600 TSD Übernachtungen. (siehe Friebo vom 20.6.2016.)

Darüber kommen Zweifel auf.  >> mehr lesen


Folgende Ausarbeitung liegt der Normenkontrollklage am OVG Lüneburg bei

"Seekurpark" = Luftnummer

 

Sagt der Kurdirektor die Wahrheit?

 

Um Zeit zu gewinnen investierte der Eigenbetrieb Kurverwaltung Dangast 8000 € in eine als "Gutachten" präsentierte Studie, um der Forderung nach Ersatz für den durch Verbauung verloren gehenden Kurpark Deichhörn/ Kuhle nachzukommen. Ein Kurpark ist Bedingung für die Beibehaltung des Prädikats 'Nordseebad' , das zur Erhebung der Kurtaxe berechtigt. Die neue, als "Seekurpark" schöngeredete Anlage soll zu 100% in der Deichschutzzone bzw. im Deichvorland liegen.

Ohne Prüfung der planerischen Machbarkeit wird hier der zweite Schritt vor dem ersten gemacht, öffentliche Gelder leichtfertig aufs Spiel gesetzt.

In der Sitzung des Eigenbetriebes am 19.11.15 behauptete der Kurdirektor, dass „keine grundsätzlichen Bedenken“ gegen das Projekt Seekurpark bei den deichrechtlichen Genehmigungsbehörden bestünden (siehe auch NWZ vom 21.11.15). Auf Nachfrage bei der Deichbehörde des Landkreises äußert sich diese gegenteilig. In dem Schreiben heißt es lapidar:

"Die getroffene Aussage, dass weder der II. Deichband noch der Landkreis keine grundsätzlichen Bedenken hege, ist falsch."

 

Der Kurdirektor ein Lügner?

Fakt ist, dass die Deichbehörde auch bei einer aktuellen Anfrage schriftlich erwidert,

"dass eine deichrechtliche Genehmigung für den Bau eines Seekurparks in Dangast weder beantragt noch genehmigt wurde."

 

Fakt ist auch, dass durch die bloße Umwidmung von Strand und Grünflächen zu einem "Seekurpark" keine Ersatzfläche für den durch Verbauung verloren gehenden bisherigen Kurpark geschaffen wird - denn die für den "Seekurpark" angedachten Flächen dienen bereits seit jeher den Gästen zu Erholung , Sport und Spiel.

 

Fakt ist, dass durch die Bebauung 60 % der öffentlichen Frei- und Erholungsfläche des Ortes verloren gehen würden.

 

Sind sich die Entscheidungsträger der Mehrheitsfraktion im Rat bewusst, was sie hier an Lebensqualität für Gäste und Bewohner zu Gunsten der Interessen eines Investors opfern?

 


Bundesumweltministerium fördert Projekt, das Kommunen auszeichnet, die auf das Stadtgrün achten und ihre Grünflächen besonders nachhaltig bewirtschaften

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Stadtnatur erbringt eine Reihe von Leistungen im ökologischen, ökonomischen und auch im sozialen Bereich. Einige kennen und schätzen wir alle, etwa den Stadtpark. Andere Leistungen sind unsichtbar, etwa dass die Stadtnatur die Luft säubert oder das Stadtklima positiv reguliert. Ich werbe darum dafür, dass die Kommunen und ihre Kämmerer den großen Nutzen von Stadtgrün berücksichtigen, wenn sie ihre Investitionen planen. Ich hoffe, dass dieses Projekt dazu beitragen wird."

Der ganze Text unter

http://www.bmub.bund.de/presse/pressemitteilungen/pm/artikel/kommunen-zeigen-wege-zu-mehr-stadtnatur/#


Bestbezahlter Angestellter im Rathaus: Johann Taddigs

Kurdirektor Taddigs ist weich gebettet. Die Stadt Varel gewährt ihm neben seinem lukrativen Grundgehalt Sondervergütungen.

Im Jahr 2012 betrugen diese 20 000 €
im Jahr 2013                         29 400 €

im Jahr 2014                         45 000 €.

Das ergab eine Durchsicht des Prüfberichtes der externen MKM Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Für einen Kurdirektor, den man nur vier Tage in der Woche vor Ort antrifft: keine schlechte Belohnung.

Die Verschleuderung des mühsam erkämpften Hochprädikats Sole mitsamt jeglicher kurmedizinischer Kompetenz sowie die Zerstörung der grünen Mitte des Ortes werden fürstlich honoriert.

Der Verlust an Qualität des Kurortes Dangast schlägt sich direkt zu Buche auf das Gehaltskonto des Kurdirektors, erhöhen doch Einsparungen wie z.B. die Streichung des ursprünglich im Portal geplanten Solebewegungsbeckens die Tantieme des Kurdirektors.

Diese Zahlen wurden in der letzten Sitzung des Eigenbetriebes am 25.2.2016 in der Bürgerfragestunde zur Sprache gebracht und deren Rechtfertigung hinterfragt.

 

Eine sachgerechte Beantwortung blieb aus. Im Protokoll blieb die Frage, obwohl in schriftlicher Form vorliegend, unerwähnt.  



Das Spendenkonto der BI:

Rechtshilfefonds Dangast OLB

Kto.Nr. 9741008800

BLZ 28020050

IBAN: DE 07280200509741008800

BIC:   OLBODEH2XXX

 

 


Wenn Sie uns auf unserem Klagewege durch einen Beitrag unterstützen möchten,

wären wir Ihnen sehr verbunden und bedanken uns ganz herzlich:

Das Spendenkonto der BI:

Rechtshilfefonds Dangast OLB

Kto.Nr. 9741008800

BLZ 28020050

IBAN: DE 07280200509741008800

BIC:   OLBODEH2XXX

Auf diesem Weg danken wir auch allen Spendern, deren Adressen wir nicht kennen!

 

 

Die Bürgerinititiative trifft sich jeden 1. und 3. DIENSTAG des Monats ab 19:00 Uhr im Strandcafé Dangast.
Wir freuen uns über jeden Besucher. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

 

 

aus dem Briefkasten der BI

 

bitte hier auf dem Logo anklicken

 

Kontakt zur Bürgerinitiave per email:

pega-beyersdorff@gmx.de

 

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Stellungnahmen der BI

zur Herausnahme des

Grundstücks Sielstr. 24

aus dem

Landschaftsschutzgebiet

Dangast

18.04.2016

Download
Stellungnahme Sielstraße 24.pdf
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17.01.2017

Download
Sielstr. 24.pdf
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Segways - es geht auch so...

Gesehen im Ostseebad Binz, Rügen

Prag verbietet Segways im Stadtzentrum

 

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Der Taddigs-Plan und die fatalen Folgen für die Attraktivität von Dangast:

Investor vertreibt Mittelaltermarkt auf ein Strandstück!

das war einmal...

 

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Was ist ein Kurdirektor, der seinen eigenen Kurbetrieb einstellt? Ein Bademeister?

Jedenfalls ist er grundsätzlich dann im Urlaub, wenn die Saison über Dangast hereinbricht. Im Gegensatz zu allen vorherigen Kurdirektoren.

Lesenswerte Links

Politischer Scherbenhaufen

von Iko Chmielewski

 

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BI-Dangast gegen Bebauung der Hafenwiese

Am 5. Januar 2016 stimmten die Teilnehmer des BI-Stammtisches  gegen die Bebauung der Hafenwiese mit gastronomischen Betrieb sowie dazugehörigen Parkplätzen.
 Nach einer erneuten Diskussion schlossen sie sich dem Votum des Kurvereines Dangast an. Dies mit 22 Stimmen sowie 2 Enthaltungen.
Auch in der Befürwortung einer Entsorgungsstation für Schiffahrt und Fischerei folgten sie dem Kurverein.

 

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Was wohl bekannt war, doch niemand genau wissen mochte: die Altlasten in der Dangaster Sandkuhle

Sehen Sie auch die Rubrik 'Bauen auf Müll'!

 

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Die neuen Eigentümer der ehemaligen Kuranlage Deichhörn haben der Bürgerinitiative ein Hausverbot im "Bistro am Deich" erteilt.

  

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Der Einspruch gegen die Bebauung des Kurparks Dangast von Werner Vogel. Bei dem Teich innerhalb des Kurparks/Sandkuhle handelt sich "um ein unbedingt schützenswertes Biotop".

 

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Vorsicht, nicht füttern! – Baulöwe

Dieses Graffito befand sich am Bauzaun des Baugrundes Deichhörn-Nord.

Vielleicht wollte es darauf hinweisen, dass die geplanten „Kapitänshäuser“ zum Teil oder gar gänzlich in der 50 m – Deichschutzzone liegen???

Zwar wurde eine äußerst strittige Ausnahme vom absoluten Bauverbot gewährt. Dennoch sieht das Deichrecht eine entschädigungslose Entfernung der Gebäude vor, falls dies der Küstenschutz erfordert.

Die Stadt Varel hat sich im Durchführungsvertrag von allen diesbezüglichen Regressansprüchen befreit, sodass das Risiko eines Rückbaus beim jeweiligen Eigentümer liegt. 

 

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Wertvolle Informationen!

Das Informieren von Mitbürgern war dem Investor die Androhung einer Unterlassungsklage in der Höhe von

4000 € wert...


Praktizierte 'Demokratie' im Vareler Rathaus

Bescheiden...

O. Lies, Spezialist für "Leuchtturmprojekte"

Neues Gutachten: Kosten- Nutzenverhältnis schöngerechnet?

Interessiert nicht. Wie in Dangast.

...und mehr Ergötzliches in der Bildermappe unter 'Satirisches'

    Dangaster wussten es       bereits: Lies zeitfremd

 

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Zur Eröffnung des Weltnaturerbeportals

Die BI Dangast kann sich über die Eröffnung des Weltnaturerbeportals nicht freuen.

   Der Text ist im Archiv 2014 zu finden

 

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Dangast schafft es in die Fachliteratur

 

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